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USA drehen an Eskalationsschraube: Nationaler Sicherheitsrat plant Ölembargo gegen Venezuela

USA drehen an Eskalationsschraube: Nationaler Sicherheitsrat plant Ölembargo gegen Venezuela
Die USA werden möglicherweise ein Embargo gegen Venezuela verhängen. US-Beamte befürchten jedoch, Schuld an einer Verschlechterung der Lage in Venezuela zu tragen und zögern die Entscheidung heraus. Statistiken zeigen, dass die venezolanische Ölproduktion zurückgeht.

Der Nationale Sicherheitsrat des Weißen Hauses hat einigen US-Raffinerien mitgeteilt, dass Sanktionen gegen venezolanische Rohölexporte in Betracht gezogen werden. Das berichtete S&P Global Platts mit Verweis auf Regierungsstellen.

Der Schritt würde sich wahrscheinlich auf ungefähr 500.000 Barrel pro Tag (bpd) an Rohöl konzentrieren, die Venezuela in die Vereinigten Staaten exportiert, so Joe McMonigle, ein Analyst bei Hedgeye Risk Management.

Im Oktober importierten US-Raffinerien durchschnittlich 505.870 bpd venezolanisches Rohöl, wobei sie noch im September rund 629.480 bpd importierten. McMonigle erklärte:

Die Falken haben jetzt das Kommando und wollen gegen Venezuela hart vorgehen. Wenn sie etwas tun wollen, werden sie es sofort auf die schwerwiegendste Weise tun.

Vor zwei Jahren verhängten die USA Sanktionen, die den Handel mit neuen Anleihen und Eigenkapital der venezolanischen Regierung und der staatlichen Ölgesellschaft PDVSA verbieten. Das US-Finanzministerium hat auch mehrere Restriktionsrunden gegen venezolanische Spitzenbeamte eingeführt. Der venezolanische Präsident Maduro kam auf die schwarzen Liste, was er als "eine Ehre" bezeichnete.

Anfang dieses Monats kündigte das US-Finanzministerium eine neue Sanktionsrunde gegen sieben venezolanische Privatpersonen und zwei Dutzend Unternehmen an.

Venezuelas Präsident Nicolas Maduro spricht vor Mitgliedern der Bolivarischen Nationalarmee in Caracas, 28. Dezember 2018.

Während Sanktionen gegen venezolanische Rohölströme "auf dem Tisch liegen", zögern Regierungsbeamte immer noch, sie zu verhängen, da sie nicht beschuldigt werden wollen, sollten die Sanktionen die humanitäre Krise verschlimmern und nicht den Posten Maduros schwächen, so ein ungenannter Analytiker bei Platts.

Statistiken der Energy Information Administration (EIA) zeigen, dass Venezuela im Dezember 1,25 Millionen bpd Rohöl produzierte. Im November lag die Produktion noch bei 1,28 Millionen bpd.

Die EIA erwartet, dass die Produktion Venezuelas während des Prognosezeitraums weiter sinkt – wenn auch mit einer langsameren Gesamtrate des Rückgangs –, während die finanzielle Situation der (...) staatlichen PDVSA nach wie vor äußerst prekär ist.

Die Agentur prognostiziert, dass die venezolanische Ölproduktion in der zweiten Jahreshälfte 2019 unter eine Million bpd und im Jahr 2020 auf rund 700.000 bpd sinken wird.

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