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US-Handelskammer-Chef kritisiert: Anti-Russland-Sanktionen bestrafen die US-Wirtschaft

US-Handelskammer-Chef kritisiert: Anti-Russland-Sanktionen bestrafen die US-Wirtschaft
Russischer Aluminium-Produzent RUSAL
Sanktionen gegen Russland lähmen meist US-Unternehmen, auch große Unternehmen, die aufgrund der jüngsten Strafmaßnehmen schwere Verluste erleiden müssen. Das hat der Leiter der US-amerikanischen Handelskammer in Russland der Trump-Administration vorgeworfen.

"Während unseres Besuchs in Washington sagte einer der US-Konzerne, dass die potenziellen Auswirkungen sehr bedeutend sein könnten. Das Unternehmen arbeitet derzeit in Russland und ist nun gezwungen, sowohl kurz- als auch langfristige Verträge auszusetzen. Das Unternehmen kann rund eine Milliarde US-Dollar verlieren", sagte Alexander Rodsjanko, Präsident der Handelskammer, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Er fügte hinzu, dass die deutschen Unternehmen aufgrund der Strafen gegen RUSAL, Russlands größten Aluminiumproduzenten, Verluste von bis zu 10 Milliarden Euro erwarteten. Die Unternehmen versuchten derzeit, Einfluss auf die Entscheidung der Behörden zu nehmen, und seien bisher erfolgreich, so Rodsjanko.

Der Präsident der Kammer betonte, dass die Erwähnung von RUSAL durch den Finanzminister Steven Mnuchin beispiellos gewesen sei. Im vergangenen Monat sagte das US-Finanzministerium, dass Washington die Sanktionen des zweitgrößten Aluminiumproduzenten der Welt limitieren oder aufheben könnte, wenn sein Eigentümer Oleg Deripaska seinen Anteil an dem Unternehmen verkaufe.

Rodsjanko sagte, dass die US-Strafpakete begonnen hätten, den Markt zugunsten der Konkurrenz der US-Firmen zu verändern. Der US-Beamte zählte den Automobilhersteller Ford und dessen meistverkauften Full-Size-Truck F150 als Beispiel auf. "Das Unternehmen verwendet große Mengen Aluminium für die Herstellung des Fahrzeugs, um es so leicht wie möglich zu machen. Wenn RUSAL die Lieferungen in die USA einstellt, wird das Unternehmen nicht in der Lage sein, die Marktnachfrage zu befriedigen", gab er zu bedenken.

Allerdings werde die US-Flugzeugindustrie die größten Verluste durch die jüngsten Strafmaßnahmen hinnehmen müssen, so Rodsjanko. "Wenn es kein Aluminium gibt, wissen die Flugzeughersteller einfach nicht, woher sie es bekommen sollen, um die wahrscheinlichen Verluste auszugleichen", zitiert ihn die Agentur.

Im April verhängte das Weiße Haus zusätzliche Sanktionen gegen Russland wegen seiner angeblichen Einmischung in die US-Präsidentschaftswahlen 2016 und "einer Reihe von bösartigen Aktivitäten rund um den Globus". Die neue Liste umfasst 24 Personen, darunter Oleg Deripaska und RUSAL. Das Unternehmen sowie 14 weitere große Unternehmen in verschiedenen Wirtschaftszweigen werden vom Millionär kontrolliert.

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