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Fitch: Russland wird China unter Druck der US-Sanktionen bei der Goldproduktion überholen

Fitch: Russland wird China unter Druck der US-Sanktionen bei der Goldproduktion überholen
Laut einer Prognose der Firma Fitch Solutions wird Russland China innerhalb der nächsten zehn Jahre bei der Goldproduktion überholen. Grund sei der Druck der US-Sanktionen, der Moskau dazu zwingt, seine Goldproduktion und -reserven auszubauen.

Das Unternehmen Fitch Solutions hat prognostiziert, dass Russland angesichts der Ausweitung der US-Sanktionen seine Goldproduktion und -reserven erhöhen wird. Das wird dazu führen, dass die russische Goldproduktion bis 2029 das Wachstum Chinas überholen wird. In einem aktuellen Bericht der Firma heißt es:

Das steigende Risiko, dass russischen Staatsbanken der Handel mit auf US-Dollar lautenden Vermögenswerten insgesamt verboten wird, da die bilateralen Beziehungen weiterhin angespannt sind, drängt die russische Zentralbank dazu, ihre Goldbestände zu erhöhen. Solange die Spannungen mit den USA andauern, wird die Inlandsnachfrage nach Gold anhalten.

Symbolbild

Laut Fitch wird Russlands Goldproduktion von 11,3 Millionen Unzen im Jahr 2020 auf 15,5 Millionen Unzen im Jahr 2029 ansteigen, was auf Jahresbasis in diesem Zeitraum einen Anstieg von 3,7 Prozent bedeuten würde. Das bedeutet, dass auf Russland 11,6 Prozent der weltweiten Goldproduktion entfallen würden, gegenüber den heutigen 10,6 Prozent.

Was China betrifft, so wird die Zukunft der Goldproduktion in dem Land durch strenge Umweltschutzbestimmungen für feste Abfälle aus der Goldprospektion in Frage gestellt. Diese sollen nämlich bereits zu einer Welle von Goldminenschließungen und Produktionsrückgängen in wichtigen Förderprovinzen wie Shandong, Jiangxi und Hunan geführt haben.

Gleichzeitig habe der jahrelange intensive Goldbergbau auch zu sinkenden Reserven und Produktionsstopps in mehreren Gebieten geführt, darunter Qinghai und Gansu.

Fitch erwartet, dass Chinas Goldproduktion bis 2029 stagnieren und im Jahresdurchschnitt nur um 0,2 Prozent wachsen wird. Im Bericht heißt es weiter:

Verglichen mit dem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 3,1 Prozent der vorangegangenen Zehnjahreszeitraum bedeutet dies eine bemerkenswerte Verlangsamung. Nichtsdestotrotz wird das Land mit deutlichem Abstand der weltweit größte Produzent von Golderz bleiben.

Das Unternehmen wies außerdem darauf hin, dass Chinas verstärkte Investitionen in ausländische Goldminen der Nation helfen werden, ihren Spitzenproduzentenstatus zu erhalten:

Zu den wichtigsten Geschäften der letzten Jahre gehörte der Kauf eines 50-prozentigen Anteils an der Veladero-Mine in Argentinien durch die chinesische Firma Shandong Gold von Barrick Gold für 960 Millionen US-Dollar. Die Firmen werden auch bei den Explorationsaktivitäten in dem Gebiet zusammenarbeiten.

Im Jahr 2017 produzierte Zijin Mining 1,2 Millionen Unzen Gold, was angeblich 10,2 Prozent der Gesamtproduktion Chinas ausmacht.

Insgesamt prognostiziert Fitch, dass das weltweite Wachstum der Goldminenproduktion in den kommenden Jahren aufgrund höherer Goldpreise und Fusionen zwischen großen Bergbauunternehmen wieder ansteigen wird:

Wir prognostizieren einen Anstieg der weltweiten Goldproduktion von 106 Millionen Unzen im Jahr 2020 auf 133 Millionen Unzen bis 2029, was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 2,5 Prozent entspricht.

Dies wäre eine Beschleunigung gegenüber dem durchschnittlichen Wachstum von nur 1,2 Prozent im Zeitraum von 2016 bis 2019.

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