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Russland steigert Goldproduktion und vergrößert Reservebestand

Russland steigert Goldproduktion und vergrößert Reservebestand
Symbolbild
Russland erhöht die eigene Goldproduktion und treibt somit den Ausbau seiner Reserven voran. Laut dem russischen Finanzministerium stieg die Produktion des gelben Metalls innerhalb eines Jahres um über neun Prozent an. Die Silberproduktion nahm jedoch ab.

Die Goldproduktion in Russland hat im Jahresvergleich zu 2019 um 9,26 Prozent zugenommen. Das teilte das russische Finanzministerium am Montag mit.

Das Volumen der Goldproduktion erreichte 343,54 Tonnen im Vergleich zu 314,42 Tonnen im Jahr 2018. Die Produktion für diesen Zeitraum umfasste mehr als 286 Tonnen gefördertes Gold, so das Ministerium. Die Begleitförderung stieg um 23,8 Prozent auf 19 Tonnen, während die Sekundärförderung auf 38,49 Tonnen anstieg.

Daten zeigen auch, dass die russische Produktion von gefördertem Silber im Jahresvergleich um 11,1 Prozent auf 996,17 Tonnen zurückging.

Russland vermehrt seine nationalen Goldreserven fortlaufend. Diese lagen am 1. Mai bei einem Gesamtwert von 566 Milliarden US-Dollar. Allein die Goldbestände sind nach Angaben der Zentralbank des Landes über 126 Milliarden US-Dollar wert. Das derzeitige Niveau der Gold- und Fremdwährungsbestände liegt fast 20 Prozent über dem von der Zentralbank vor einigen Jahren gesetzten Ziel von 500 Milliarden US-Dollar.

Mit seinen Goldbeständen will Moskau, wie andere Länder auch, seine nationalen Reserven vom US-Dollar unabhängig diversifizieren. Im vergangenen Jahr berichtete die russische Zentralbank, dass der Anteil des US-Dollars in den zwölf Monaten ab März 2018 von 43,7 Prozent auf 23,6 Prozent zurückgegangen ist.

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