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Medizinische Sensation: Notfall-Patient durch kurzweiligen Scheintod gerettet

Medizinische Sensation: Notfall-Patient durch kurzweiligen Scheintod gerettet
Symbolbild: Patient nach Operation in Riohacha, Kolumbien, 27. November 2018.
In den USA ist es Ärzten gelungen, das Leben eines Notfall-Patienten zu retten, indem dessen Blut durch eine eiskalte Salzlösung ausgetauscht und der Scheintod herbeigeführt wurde. Während des zweistündigen Scheintods wurde operiert, danach konnte er wieder zum Leben erweckt werden.

Fachmedizinisch wird die Methode als "Notfallkonservierung und Wiederbelebung" (Emergency Preservation and Resuscitation "EPR") bezeichnet. Mit dieser Methode lassen sich traumatische Verletzungen, wie Schussverletzungen oder Stichwunden, operieren, die sonst zum Tod führen würden.

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Der durchführende Arzt Professor Samuel Tisherman von der University of Maryland School of Medicine sprach von einer "surrealen" Operation.

Bei mindestens einem Patienten soll die Methode erprobt  worden sein. Die Nachricht über den Tod eines jungen Mannes durch einen Messerstich ins Herz schürte bei Tisherman den Wunsch, diese lebensrettende Operation durchführen zu wollen. Erste Tests mit Tieren ergaben, dass Schweine drei Stunden in den Scheintod versetzt werden konnten. 

Das Blut wird bei einer EPR-Methode durch eine Salzlösung ausgetauscht, das Herz hört auf zu schlagen. Die Körpertemperatur sinkt auf 10 bis 15 Grad. Zwei Stunden bleiben den Ärzten anschließend zu operieren, bis die Körpertemperatur wieder erhöht und das Herz reanimiert werden muss. Schäden trägt der Patient keine davon. 

Die Universität wird weitere Tests durchführen. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse ist bis Ende 2020 geplant. Die Operationen wurden durch die US-Behörde "US Food and Drug Administration" genehmigt. Man entschied, dass die Zustimmung der Patienten in diesem Fall nicht notwendig sei, da diese ohne die Methode voraussichtlich ihren Verletzungen erliegen würden. 

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