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Die Leiden der Kälber: Argentinischer Farmer filmt mutmaßlichen Chupacabras

Die Leiden der Kälber: Argentinischer Farmer filmt mutmaßlichen Chupacabras
Die Leiden der Kälber: Argentinischer Farmer filmt mutmaßlichen Chupacabras (Symbolbild)
In Argentinien macht ein Horrorclip die Runde, in dem ein Gürteltier ein wehrloses Kalb angreift. Ein Farmer eilt dem frisch Geborenen zu Hilfe und wehrt den Angreifer ab. Bislang haben gepanzerte Tiere in der Öffentlichkeit als harmlose Insektenfresser gegolten.

Das Schauervideo stammt aus der Gemeinde Benito Juárez in der argentinischen Provinz Buenos Aires. Wie der Tierarzt Miguel Eduardo Mejía in einer kurzen Beschreibung zum Clip berichtet, habe man auf der Farm drei frisch geborene Kälber mit zerfressenen Eingeweiden aufgefunden, bis der mutmaßliche Täter in flagranti erwischt worden sei. Überraschenderweise handelt es sich dabei um keinen Chupacabras, sondern um ein Braunborsten-Gürteltier.

Obwohl die Gürteltiere dem Verzehr von Aas und Kadavern nicht völlig abgeneigt sind, zeigen sich einige Internet-Nutzer von einem solchen Nahrungsverhalten der kleinen gepanzerten Tiere überrascht.

Schrecklich! Ich hätte mir niemals vorstellen können, dass ein Gürteltier einem lebendigen Kalb so etwas antun könnte! Ich sehe das zum ersten Mal und das hat mich verwirrt.

Andere Twitter-Nutzer rufen dazu auf, nicht alle Gürteltiere gleich schlecht zu beurteilen.

Man sollte nicht alles in einen Topf werfen, denn es gibt viele Spezies. Es gibt Siebenbinden-Gürteltiere, Neunbinden-Gürteltiere, Braunborsten-Gürteltiere in der Pampa. Einige davon fressen ausschließlich Insekten und Würmer. Andere, wie dieses, mögen lieber Aas. Sie haben Vorfahren, haben sich dann aber an jede geographische Zone angepasst."

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