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"Unbequem": Selenskij klagt über Präsidentensessel und will in Open-Space-Büro umziehen

"Unbequem": Selenskij klagt über Präsidentensessel und will in Open-Space-Büro umziehen
"Unbequem": Selenskij klagt über Präsidentensessel und will in Open-Space-Büro umziehen
Während des Wahlkampfes kritisierte der neue ukrainische Präsident Wladimir Selenskij seinen Rivalen Petro Poroschenko immer wieder dafür, wie er das Land regierte. Nun ist der gestrige Komödiant und heutige Staatschef unzufrieden, wie sein Vorgänger sein Büro möbliert hat.

Der Sessel im Büro des ukrainischen Präsidenten entpuppte sich als nicht bequem genug für Selenskij. Es blieb jedoch unklar, ob das auf die Ergonomie oder das schwere Erbe seines Vorgängers zurückzuführen ist.

In einem Video, das am Tag der Amtseinführung aufgenommen wurde, ist Selenskij zu sehen, der sein neues Büro betritt, sich auf den Sessel setzt und sagt dann: "Es ist unbequem!"

Ich sehe es an und frage mich, wann wir umziehen werden", gab er mit einem Lächeln zu.

Es ist bekannt, dass Selenskij kein großer Fan des Gebäudes ist, in dem sich derzeit das Präsidialamt befindet. Es handelt sich um ein historisches Gebäude im Stadtzentrum, in dem bis zum Jahr 1991 der Sitz der Kommunistischen Partei der Ukraine war. Während seiner Wahlkampagne hat Selenskij mehrmals gesagt, er wolle in ein kleineres und komfortableres Gebäude außerhalb von Kiew umziehen, in dem er "in einem normalen europäischen Büro" mit Open Space arbeiten könne.

Die Umzugspläne weisen auffallende Ähnlichkeit zu Szenen aus der Fernsehserie "Diener des Volkes" auf, in der Selenskij einen Schullehrer darstellte, der es mit Ehrlichkeit und Einsatz für Gerechtigkeit bis auf den Präsidentensessel bringt. In der Serie verlegt der neue Präsident sein Büro in ein kleines Gebäude am Stadtrand, um Staatskosten zu kürzen und den Verkehr zu reduzieren.

In Wirklichkeit könnte dieser Schritt nicht so leicht ausfallen, wie er auf den ersten Blick zu sein scheint. Der Umzug in ein neues Gebäude kann Millionen kosten, die im Staatsetat nicht vorgesehen sind. Kritiker weisen außerdem darauf hin, dass das die Sicherheit der Regierung und des Präsidenten selbst gefährden könnte.  

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