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Mann gräbt Spionagetunnel unter Haus seiner Ex – Unterführung stürzt ein, Späher wird verschüttet

Mann gräbt Spionagetunnel unter Haus seiner Ex – Unterführung stürzt ein, Späher wird verschüttet
Mann gräbt Spionagetunnel unter Haus seiner Ex – Unterführung stürzt ein, Späher wird verschüttet (Symbolbild)
Mexikanische Feuerwehrleute retteten einem eifersüchtigen Mann das Leben. Der 50-Jährige blieb in einem selbstgebauten Tunnel stecken, den er gegraben hatte, um seine ehemalige Gattin auszuspionieren. Letztendlich war es die Ex-Frau, die dem "Otello" zu Hilfe eilte.

In Puerto Peñasco im mexikanischen Bundesstaat Sonora spielte sich vor Kurzem ein wahrhaftig shakespearsches Drama ab. Nachdem César Arnoldo Gómez und Griselda Santillán vorige Woche nach 14 Jahren des Zusammenlebens geschieden worden waren, wollte der eifersüchtige Mann sich nicht geschlagen geben. Der "Otello" begann mit dem Bau eines Tunnels, um seine nun ehemalige Frau auszuspionieren. Die 58-Jährige hörte zwar komische Geräusche unter dem Haus, dachte aber anfangs, dass es sich dabei um Katzen handelte.

Am Mittwoch wurden die Geräusche lauter. Als die Frau nach dem Rechten schaute, entdeckte sie ein Loch im Boden. Griselda wusste sofort, dass dies das Werk ihres Ex-Gatten war. Sie forderte César auf, herauszukommen, bekam jedoch keine Antwort. Dann rief sie den Rettungsdienst an. Der Bergungseinsatz dauert fast eine Stunde. Der 50-Jährige dürfte verschüttet worden sein, als er sich bis zum Betonfundament seines alten Hauses vorgearbeitet hatte. Der eifersüchtige Mann wurde stark dehydriert in ein Krankenhaus eingeliefert und im Anschluss der Polizei übergeben.

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