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Kreml-Sprecher bestätigt: Berlin ignorierte mehrere Auslieferungsersuche für getöteten Georgier

Kreml-Sprecher bestätigt: Berlin ignorierte mehrere Auslieferungsersuche für getöteten Georgier
Kreml-Sprecher bestätigt: Berlin ignorierte mehrere Auslieferungsersuche für getöteten Georgier
Der Sprecher des russischen Präsidenten hat sich zum Dementi der Bundesregierung geäußert, laut dem ihr keine Auslieferungsanträge Russlands zu dem getöteten Georgier bekannt seien. Dmitri Peskow bestätigte Putins Worte, dass die Auslieferung mehrmals ersucht wurde.

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Am Mittwoch führte die Tagesschau die Stellungnahme des Bundesjustizministeriums zur Aussage des russischen Staatschefs Wladimir Putin beim Normandie-Treffen am Montag in Paris an. Auf Anfrage der ARD teilte die Behörde mit, dass die Bundesregierung von keinen Auslieferungsersuchen Russlands zu dem Tatopfer des Tiergarten-Mordes Kenntnis erhalten habe. Auch auf der Bundespressekonferenz erklärte die Bundesregierung auf Nachfrage:

Ein Auslieferungsersuchen Russlands zu dem Tatopfer ist der Bundesregierung nicht bekannt.

Kremlsprecher Peskow dementierte diese Behauptung der Bundesregierung und erklärte am heutigen Donnerstag gegenüber Journalisten:

Solche Anträge wurden gestellt, und der Präsident wurde darüber informiert. Es war erwiesen, dass diese Person an blutrünstigen Terroranschlägen und Massenmorden beteiligt war.

Peskow erklärte ferner, dass die Schuld des getöteten Selimchan Changoschwili (alias Tornike K.) an 98 Tötungsdelikten schon lange strafrechtlich nachgewiesen sei. Changoschwili sei einer von mehreren militanten Islamisten, die wegen ihrer Verbrechen an Zivilisten im Nordkaukasus verfolgt würden und in EU-Staaten untergetaucht seien.

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