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Erste Ladung Olivenöl aus Syrien auf der Krim eingetroffen

Erste Ladung Olivenöl aus Syrien auf der Krim eingetroffen
Symbolbild
Die Krim hat ein Abkommens über Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Syrien unterschrieben. Im Rahmen der Kooperation ist nun die erste Ladung Olivenöl auf die Krim geliefert worden. Nur ein Teil der Charge soll auf das russische Festland geliefert werden.

Die erste Ladung Olivenöl aus Syrien wurde am Montag auf die Krim geliefert, um später in anderen russischen Regionen verkauft zu werden. Das teilte der Minister für Industriepolitik der Republik Krim Andrei Wasjuta am Montag der Nachrichtenagentur TASS mit.

Im vergangenen Monat, sagte der Premierminister der Krim Sergej Aksjonow in einem Interview mit TASS, dass die Lieferungen von frischen syrischen Früchten und Olivenöl in die Krim für diesen Herbst geplant waren. Unternehmen der Halbinsel werden Weichen, Schweißgeräte und Elektrowerkzeuge, Ausrüstungen für die Öl- und Gasindustrie, Kunststoffrohre und andere Güter für den Wiederaufbau nach Syrien liefern. Wasjuta erklärte:

Die erste Charge Olivenöl ist in zwei Containern angekommen. Etwas Öl wird an eine Vorratskette auf dem russischen Festland und der Rest an die Krim geschickt. Das Gesamtvolumen beträgt 46 Tonnen. Es gibt eine hohe Nachfrage und dies ist ein gutes Produkt in Bezug auf Preis und Qualität. Wir haben hier Käufer dafür.

Bald wird eine weitere Charge Olivenöl aus Syrien auf der Krim eintreffen, bemerkte der Minister.

Auf dem Internationalen Wirtschaftsforum von Jalta im April unterzeichneten die Krim und Syrien ein Memorandum über Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit. Man einigte sich auf Pläne zur Schaffung eines gemeinsamen Handelshauses und eines gemeinsamen Schiffsbetreibers, um den regelmäßigen Seefrachtverkehr zwischen dem Hafen Latakia und der russischen Schwarzmeerhalbinsel sicherzustellen.

Die russische Regierung billigte den Vorschlag zur Unterzeichnung eines Abkommens über Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit am 6. August. Ende August wurde der Vertrag von den Behörden der Krim und der Arabischen Republik Syrien auf der 61. Internationalen Messe in Damaskus unterzeichnet.

Das Sanktionspaket der EU gegen Syrien, das in den Jahren 2011 bis 2014 schrittweise verschärft wurde, ist eines der bedeutendsten in der Geschichte der EU. Es verbietet fast jede Art von Kontakt zwischen europäischen Unternehmen und Syrien, insbesondere im Bereich des Erdölhandels. Darüber hinaus verhängte die EU Sanktionen gegen syrische Regierungsvertreter, speziell gegen den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad und seine Familienmitglieder, und blockierte damit vollständig ihre Finanzoperationen.

Im Jahr 2014 führten die Vereinigten Staaten und die Europäische Union Wirtschaftssanktionen gegen die Halbinsel Krim ein, nachdem dort ein Referendum durchgeführt würde, worin die Bevölkerung sich für eine Abspaltung von der Ukraine und den Beitritt zu Russland entschied. Trotz der überzeugenden Ergebnisse des Referendums, bei dem über 95 Prozent der Wähler diesen Schritt unterstützten, weigerte sich Kiew, die Krim als Teil Russlands anzuerkennen.

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