Russland verstärkt Investitionen in boomende Landwirtschaft der Krim

Russland verstärkt Investitionen in boomende Landwirtschaft der Krim
(Symbolbild)
Die landwirtschaftliche Produktion auf der Krim soll in diesem Jahr mithilfe staatlicher Investitionen um mindestens zehn Prozent steigen. Das teilte Andrei Rjumschin, der Landwirtschaftsminister der Republik Krim, mit. Die größten Abnehmer des Krimweizens sind Libanon, Syrien und die Türkei.

Die Produktion werde auf 58 Milliarden Rubel wachsen, was einem Wachstum von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspreche, kündigt Rjumschin an. Seit der Wiedervereinigung mit der Russischen Föderation im Jahr 2014 sei die Landwirtschaft auf der Krim um fast ein Viertel gewachsen. Dem Minister zufolge hatte die Ukraine, von der die Krim sich zuvor abgespalten hatte, im Zeitraum von 2012 bis 2013 ungefähr acht Millionen US-Dollar in den Agrarsektor der Krim investiert.

Zum Vergleich: Nach der Wiedervereinigung mit Russland überschritt die staatliche Unterstützung 7,2 Milliarden Rubel [etwa 120 Millionen US-Dollar] für den Zeitraum von 2014 bis 2017", sagte er.

Die russische staatliche Unterstützung erlaube es der Krim, die westlichen Sanktionen und die "Wasserblockade" durch die Ukraine zu überstehen.

Drosselung der Wasserversorgung wurde für Ukraine zum Eigentor

Von 2014 an hat die Ukraine die Wassermenge, die über den von der Sowjetunion gebauten Nordkrimkanal auf die Krim fließt, stark reduziert, um die Bewässerung von Feldern auf der Halbinsel zu erschweren.

Kiews Entscheidung, die Krim auf diese Weise mit Wasser zu erpressen, sei nach hinten losgegangen, erklärte der ehemalige ukrainische Abgeordnete Wadim Kolesnitschenko gegenüber RIA Nowosti.

Ihm zufolge habe es die Halbinsel jedoch geschafft, sich mit Wasser zu versorgen, während einige trockene Teile der Ukraine im Umfeld des Kanals nun selbst unter Trockenheit leiden.

Die Krim produziert 1,4 Millionen Tonnen Getreide pro Jahr. Rund eine Million Tonnen davon werden trotz bestehender Sanktionen exportiert.

Die drei größten Abnehmer des Krimweizens sind der Libanon, Syrien und die Türkei.

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