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Russland reduziert Lebensmittelimporte innerhalb von fünf Jahren um 31 Prozent

Russland reduziert Lebensmittelimporte innerhalb von fünf Jahren um 31 Prozent
Landwirtschaftliche Produkte des Bio-Bauernhofs M2 in der Region Moskau
Moskau arbeitet weiter am Ausbau der Lebensmittelsicherheit. Durch die Importersatzpolitik und die Steigerung der einheimischen Produktion gelang es der Regierung, Nahrungsmittelimporte signifikant zu verringern.

Russland hat seine Nahrungsmittelimporte innerhalb von fünf Jahren um 31,2 Prozent von 43,3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2013 auf 29,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018 reduziert. Das hat das russische Landwirtschaftsministerium in einer Erklärung mitgeteilt. Darin heißt es:

Dank der Umsetzung der Importersatzpolitik hat Russland die Vorgaben der Lebensmittelsicherheitsdoktrin für eine Reihe wichtiger Lebensmittel erreicht und übertroffen.

Insbesondere im Segment Getreide und Hülsenfrüchte betrug der Anteil der einheimischen Produkte am Gesamtvolumen der inländischen Marktressourcen Ende letzten Jahres bei 99,4 Prozent gegenüber der Vorgabe von 95 Prozent. Für Zucker liegt Anteil der einheimischen Produkte bei 95,7 Prozent gegenüber der Vorgabe von 80 Prozent, für Pflanzenöl bei 81,5 Prozent gegenüber 80 Prozent, für Fleisch und Fleischerzeugnisse bei 92,8 Prozent gegenüber 85 Prozent.

Das Ministerium stellte auch fest, dass sich die russischen Lebensmittelexporte im Jahr 2018 auf 25,8 Milliarden US-Dollar beliefen. Im Jahr 2013 lag der Wert noch bei 16,8 Milliarden US-Dollar.

Die Höhe der staatlichen Unterstützung für den Agrarsektor ist ebenfalls gestiegen. In diesem Jahr soll die Agrarindustrie mit insgesamt 307,9 Milliarden Rubel (ungefähr 4,7 Milliarden US-Dollar) unterstützt werden.

Im Jahr 2014 verhängten die USA und die EU im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Ukraine Sanktionen gegen Russland. Seitdem hat der Westen die Sanktionen wiederholt verschärft und verlängert. Als Reaktion darauf verbot Russland die Einfuhr von bestimmten Agrarprodukten, Rohstoffen und Lebensmitteln aus den Ländern, die die antirussischen Sanktionen verhängten.

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