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Neue Seidenstraße: Russland baut 2.000 Kilometer Autobahn zwischen Europa und China

Neue Seidenstraße: Russland baut 2.000 Kilometer Autobahn zwischen Europa und China
Der russische Premierminister Dmitri Medwedew hat den Bau einer neuen gebührenpflichtigen Autobahn durch Russland genehmigt, die darauf abzielt, die Frachtlieferrouten deutlich zu verkürzen. Das Projekt wird voraussichtlich rund 9,5 Milliarden US-Dollar kosten.

Das massive Infrastrukturprojekt mit dem Namen Meridian-Autobahn hat die Unterstützung der russischen Regierung erhalten, so die Wirtschaftszeitung Wedomosti unter Berufung auf Regierungsvertreter. Die Autobahn soll sich über 2.000 Kilometer von der weißrussischen Grenze bis zur Grenze zu Kasachstan erstrecken und Teil der schnellsten LKW-Strecken zwischen China und Europa werden.

Das Autobahn-Projekt wird angeblich rund 600 Milliarden Rubel (ungefähr 9,5 Milliarden US-Dollar) kosten. Der Betreiber des Projekts hat bereits rund 80 Prozent des für den Bau der Straße benötigten Landes gekauft.

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Während der Bau vollständig auf die Mittel von Investoren angewiesen ist, ohne Geld aus dem russischen Haushalt zu erhalten, hat sich die Regierung verpflichtet, die Gewinnung neuer Investitionen für das Projekt – auch aus China – zu unterstützen. Die Investoren wollen jedoch, dass die russische Regierung Mindesteinnahmen der Investoren von rund 550 Millionen Dollar sicherstellt und nicht-kommerzielle politische Risiken, die aus Schließungen von Staatsgrenzen erwachsen können, abdeckt.

Die Mauteinnahmen für LKW und PKW sowie die große Kapazität der Autobahn lassen erwarten, dass das Projekt bereits nach zwölf Jahren die ersten Gewinne einbringen wird.

Die Meridian-Autobahn fällt unter Pekings ehrgeiziges transkontinentales Handels- und Infrastrukturprojekt namens One Belt, One Road, das von Moskau unterstützt wird. Im April besuchte der russische Präsident Wladimir Putin China und nahm am zweiten Belt and Road Forum for International Cooperation teil. Dort sagte er, dass die chinesische Initiative die "konstruktive Zusammenarbeit" der eurasischen Staaten stärken, eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und ein Wirtschaftswachstum in der Region sicherstellen werde.

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