icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Einwohner von Dserschinsk schaffen gemeinsam Ordnung nach Explosionen im TNT-Werk

Einwohner von Dserschinsk schaffen gemeinsam Ordnung nach Explosionen im TNT-Werk
Einwohner von Dserschinsk schaffen gemeinsam Ordnung nach Explosionen im TNT-Werk
Am Samstag geht im russischen Dserschinsk ein Munitionsbetrieb in die Luft. Durch mehrere Explosionen werden mindestens 89 Menschen verletzt: 44 Mitarbeiter des Werks und 45 Anwohner. Die Druckwelle schlägt Fenster in gut 450 Gebäuden ein. Die Einwohner schaffen nun Ordnung.

Die Verwaltung von Dserschinsk musste am Samstag den Ausnahmezustand in der Stadt ausrufen, nachdem es in einer TNT-Produktionshalle des staatlichen Munitionsbetriebs "Kristall" zu mehreren Explosionen gekommen war. Bei dem Unglück wurden nach jüngsten Angaben 89 Menschen verletzt. Dabei handelte es sich um 44 Mitarbeiter des Betriebs und 45 Anwohner. 16 von ihnen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden, eine Person befindet sich in einem kritischen Zustand. Alle Patienten sind nach Angaben der Ärzte vom Sonntag auf dem Weg der Besserung. Tote gab es keine.

Die drei heftigen Explosionen zerstörten fünf Gebäude auf dem Betriebsgelände, darunter drei Lager mit Fertigprodukten. Die Druckwelle schlug mehr als 900 Fensterscheiben in 452 Gebäuden, darunter 32 Schulen und 55 Kindergärten, in Dserschinsk und der anliegenden Ortschaft Pyra ein. In fast 700 Wohnhäusern mit über 1.900 Bewohnern fiel der Strom aus. Die Behörden kündigten an, die von den Explosionen Betroffenen mit je 150.000 Rubel (rund 2.000 Euro) zu entschädigen.

Die Ursache für die Explosion war bislang unklar. Russlands Ermittlungskomitee leitete eine Untersuchung wegen Verletzungen der Sicherheitsvorschriften im Betrieb ein. Einen Tag vor dem Unglück war der Generaldirektor von "Kristall" wegen Sicherheitsproblemen bei der Produktion von seinem Posten suspendiert worden. Am 4. April dieses Jahres war es nämlich im Werk schon zu einer Explosion gekommen. Damals wurde niemand verletzt.

Am Sonntag legten sich Bewohner und Freiwillige aus anderen Ortschaften ins Zeug, um in den betroffenen Vierteln Ordnung zu schaffen. In erster Linie begann man, die Schulen in Stand zu setzen, in denen am Montag Abschlussprüfungen stattfinden sollten. Straßen wurden von Glassplittern und Müll sauber gefegt. Am Sonntag fuhren die Stadtbehörden fort, den durch die Explosionen verursachten Schaden zu berechnen. (RIA Nowosti/TASS)

Mehr zum ThemaHeftige Explosion in Paris auf Video festgehalten     

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen