Russland

Putin: Russland wird gezwungen, sich vom US-Dollar zu verabschieden

Sanktionen zwingen Russland, alternative Abrechnungswährungen zum US-Dollar zu finden, um die Sicherheit der Wirtschaft des Landes zu gewährleisten, so Präsident Wladimir Putin. Die USA würden selbst das Vertrauen in den US-Dollar untergraben.
Putin: Russland wird gezwungen, sich vom US-Dollar zu verabschieden © Reuters/Thomas White/Illustration/File Photo

Am Donnerstag nahm Wladimir Putin an der Plenarsitzung des Waldai-Forums in Sotschi teil und erklärte:

Wir bewegen uns auf die Entdollarisierung der Wirtschaft zu. Wir tun dies nicht, weil wir den US-Dollar untergraben wollen, sondern weil wir unsere Sicherheit gewährleisten wollen. Wir sind ständig mit Sanktionen konfrontiert, sie geben uns nicht die Möglichkeit, mit dem US-Dollar zu arbeiten.

Die Alternative zum US-Dollar könnte ein Korb nationaler Währungen werden, ein Instrument, das von den BRICS-Ländern entwickelt wird. Der russische Präsident sagte dazu:

Wenn solche Werkzeuge erfunden werden, wird es möglich sein, vom US-Dollar wegzukommen. Sobald dies geschieht, wird der US-Dollar harte Zeiten haben.

Wladimir Putin wies darauf hin, dass die USA eine Reihe von Ländern regelrecht dazu zwingen, den US-Dollar im internationalen Zahlungsverkehr aufzugeben. Er betonte, dass das ein typischer Fehler eines Imperiums sei und dass die USA das Vertrauen in den US-Dollar als einheitliche Währung untergraben. Bezüglich der Situation mit den europäischen Staaten und dem Iran sagte der Präsident:

Europäische Länder wollen mit dem Iran Handel treiben. Sie glauben nicht, dass Teheran gegen die Bedingungen des Atomabkommens verstoßen hat. Deshalb wird nach so etwas wie einer Alternative zum internationalen SWIFT-Zahlungssystem gesucht.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team