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Russische Wirtschaft profitiert vom Handelskrieg zwischen USA und China

Russische Wirtschaft profitiert vom Handelskrieg zwischen USA und China
Der Handel zwischen Moskau und Peking ist in jedem Monat des Jahres 2018 weiter angewachsen. Dieser Trend hat sich angesichts der wachsenden Handelsspannungen zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten fortgesetzt.

Bis Juli handelten Russland und Festland-China Waren im Gesamtwert von 58,35 Milliarden US-Dollar, was nach Angaben des chinesischen Zolls einem jährlichen Anstieg von mehr als 25 Prozent entspricht. Das Exportvolumen von China nach Russland stieg in diesem Zeitraum um 16,6 Prozent auf 26,9 Milliarden US-Dollar. China wiederum kaufte russische Waren im Wert von 31,45 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von 34,9 Prozent entspricht.

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Die beiden Länder erwarten, dass der Handel noch in diesem Jahr die 100-Milliarden-US-Dollar-Marke überschreiten wird. Im Jahr 2017 belief sich der bilaterale Handel auf 84,1 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Russland und China haben sich das Ziel gesetzt, den bilateralen Handel auf 200 Milliarden US-Dollar jährlich zu steigern.

Auch in andere Länder steigen die chinesischen Exporte trotz der von der Trump-Regierung verhängten Handelszölle. Chinas Handelsüberschuss mit den USA bleibt in der Nähe eines Rekordhochs. Er schrumpfte im vergangenen Monat nur leicht auf 28,09 Milliarden US-Dollar. Im Juni lag er noch bei dem Rekordwert von 28,97 Milliarden US-Dollar.

Chinas Exporte für Juli stiegen im Jahresvergleich um 12,2 Prozent, obwohl Washington angekündigt hatte, ab dem 23. August Zölle in Höhe von 25 Prozent auf weitere 16 Milliarden US-Dollar an chinesischen Waren zu erheben.

Chinesische Medien kritisieren Washington weiterhin für dessen "aggressive" Handelsmaßnahmen.

Bestimmte Leute schwimmen für ihre eigenen privaten Zwecke gegen den Strom und gegen die Moral. Die Zollbarrieren steigen mutwillig, und der Knüppel der Hegemonie wird überall erhoben",

schrieb vor kurzem die Nachrichtenagentur Xinhua und fuhr fort:

Auch wenn dies für einen Moment Freude bereiten mag, so wird es doch schwierig sein, so wirtschaftliche Ungleichgewichte und andere tief verwurzelte Probleme zu lösen.

Die USA wiederum werfen der Volksrepublik China vor, unter anderem durch Preisdumping und einen allzu saloppen Umgang mit Immaterialgüterrechten Fairnessprinzipien im Welthandel zu unterminieren und sich so auf Kosten US-amerikanischer Produzenten Vorteile zu verschaffen. 

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