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Russische Rüstungsfirma inspiziert US-Tomahawks aus Syrien und passt danach eigene Produkte an

Russische Rüstungsfirma inspiziert US-Tomahawks aus Syrien und passt danach eigene Produkte an
Der Lenkwaffenkreuzer USS Monterey feuert am 14. April 2018 eine Tomahawk-Rakete ab.
Ein auf elektronische Kriegführung spezialisiertes russisches Rüstungsunternehmen wird die aus der Inspizierung einer auf Syrien abgefeuerten und abgefangenen Tomahawk-Rakete gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um die Fähigkeiten der eigenen Produkte zu verbessern.

Die Rakete, die nach dem nächtlichen Angriff der USA, Großbritanniens und Frankreichs auf Syrien im April nach Russland geliefert wurde, ist laut Wladimir Michejew, einem Berater des Ersten Stellvertretenden Direktors des führenden Entwicklers elektronischer Geräten für das russische Militär KRET von besonderem Interesse für das Unternehmen.

U.S. M1 Abrams Panzer auf dem Weg zur NATO-Übung Operation Atlantic Resolve in Garkalne, Lettland, 8. Februar 2017.

"Unsere neue Ausrüstung muss alle Spektren abdecken, sowohl im optischen als auch im Funkbereich, die wir in den Produkten unserer Mitbewerber gefunden haben", sagte Michejew gegenüber Radio Sputnik.

"Als Spezialisten waren wir sehr daran interessiert, den realen Einsatz verschiedener Waffensysteme in Syrien, einschließlich der Tomahawks, zu sehen. Jetzt, da wir diese Rakete in der Hand haben, wissen wir genau, welche Kanäle sie benutzt, um Kontroll-, Navigations- und Geolokalisierungsinformationen zu übermitteln", erklärte er.

Michejew zufolge wird es zwei bis drei Jahre dauern, bis KRET alle Erkenntnisse aus dem Studium der US-Cruise-Missile in die eigenen Produkte einbezogen hat. Es werde den russischen elektronischen Kriegführungssystemen helfen, den amerikanischen Raketen "in allen Stufen des Kampfeinsatzes" besser zu begegnen, sagte er.

In früheren Berichten ist dir Rede von mindestens zwei US-Raketen, die am 14. April auf Syrien abgefeuert wurden, jedoch nicht detonierten und somit in relativ unbeschädigtem Zustand nach Russland geschickt wurden. Der Angriff der USA, Großbritanniens und Frankreich sollte eine Reaktion auf einen angeblichen Chemiewaffeneinsatz in Ost-Ghuta darstellen. Er zielte nach Angaben der Angreifer darauf ab, Einrichtungen zu zerstören, die von der syrischen Regierung angeblich für ein Chemiewaffenprogramm genutzt wurden.

Es gab widersprüchliche Berichte über den Erfolg dieses Angriffs, wobei westliche Staaten darauf bestanden, dass alle Raketen ihre Ziele getroffen hätten, während das russische Militär angab, dass ein erheblicher Teil von der syrischen Luftabwehr abgefangen worden sei.

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