Die liberalisierte Welt ist nicht mehr regulierbar – Ökonom Prof. Bontrup im Gespräch [DFP 15]

Laut einem Bericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sind 40 % der Deutschen vom Wohlstand abgekoppelt. In 2018 waren knapp 20% oder fast jeder Fünfte von relativer Armut bedroht. Folgen: Schwindende Mittelschicht und steigende Energiearmut.
Die liberalisierte Welt ist nicht mehr regulierbar – Ökonom Prof. Bontrup im Gespräch [DFP 15]

Immer mehr Menschen können ihre Stromrechnungen nicht mehr zahlen und am normalen Leben teilnehmen. Definieren will die Regierung Energiearmut aber nicht. Somit zieht sie sich aus der Affäre.

Was ist der Weg aus diesem Missstand? Reform oder Revolte? In mehreren Europäischen Ländern entschieden sich die Menschen für Letzteres, so wurden die „Gelbwesten“ geboren. Nachdem die Demonstrantenzahlen in Frankreich über die Feiertage gesunken sind, verleiht das neue Jahr den Gelbwesten neuen Schwung und neue Ideen. Die Regierung ist zunehmend ratlos und versucht einerseits eine bestehende Dialogbereitschaft zu demonstrieren und greift andererseits immer härter durch. Und auch in anderen EU-Ländern werden die Proteste immer weniger kontrollierbar.

Sind also Reformen in Europa notwendig oder gar gefährlich? Dazu im Gespräch: Prof. Dr. Heinz-Josef Bontrup, deutscher Wirtschaftswissenschaftler, Sprecher der „Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik“, Träger des Bundesverdienstkreuzes und einer der renommiertesten Gegner der neoliberalen Wirtschaftspolitik.

Mehr zum Thema - Doch keine Erfolgsgeschichte: Das Scheitern des Liberalismus

Quellen Gelbwesten

1)            LCI: document paris-normandie

2)            Sarah Wagenknecht: YouTube// Aufstehen

3)            Griveaux: YouTube// CNEWS

 

Quelle Energiearmut

1)          YouTu e/Domradio

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.