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Saudischer Schütze von Florida soll vor Tat antiamerikanisches Manifest veröffentlicht haben

Saudischer Schütze von Florida soll vor Tat antiamerikanisches Manifest veröffentlicht haben
Szene aus dem Irak-Krieg in Mosul, 2005: US-Soldaten des Ersten Bataillons, 17. Infanterie, sichern ein Gebiet ab, während die anderen Soldaten nach einem gegnerischen Scharfschützen suchen. Dem Angreifer gelang es, trotz Suche zu entkommen, nachdem er einen US-Soldaten verwundet hatte.
Der Schütze, der auf einem Militärstützpunkt im US-Bundesstaat Florida drei Menschen getötet hat, soll vor der Tat ein Manifest auf Twitter veröffentlicht haben. Das berichtet die Washington Post unter Verweis auf mehrere US-Medien.

Die Site Intelligence Group und das Middle East Media Research Institute, die Online-Propaganda von Extremisten untersuchen, veröffentlichten nach Angaben mehrerer US-Medien Auszüge aus einer antiamerikanischen Botschaft, die auf einem Twitter-Account unter dem gleichen Namen wie jenem des mutmaßlichen Schützen veröffentlicht worden sei.

Ich bin gegen das Böse, und Amerika als Ganzes hat sich in eine Nation des Bösen verwandelt", schrieb der Autor einer archivierten Fassung des Tweets zufolge.

"Ich bin nicht nur gegen euch, weil ihr Amerikaner seid, ich hasse euch nicht wegen eurer Freiheiten, ich hasse euch, weil ihr jeden Tag Verbrechen nicht nur gegen Muslime sondern auch gegen die Menschheit finanziert und begeht."

Die USA würden ihn an Truppen erinnern, die in andere Länder "einmarschieren", an das US-Gefangenenlager bei Guantánamo auf Kuba sowie an Marschflugkörper, Streubomben und Drohnen, heißt es in dem Tweet weiter.

Ob es sich tatsächlich um das Twitter-Konto des Schützen handelte, ließ sich allerdings nicht unabhängig bestätigen. Dieses Konto war am Freitag deaktiviert worden. Die Ermittler äußerten sich zunächst nicht zu den Hintergründen der Tat und den möglichen Motiven des Täters.

Die Tat in Florida war die zweite Schieß-Attacke auf einem US-Militärstützpunkt innerhalb einer Woche. Erst am Mittwoch hatte ein Angehöriger der US-Marine auf der Militärbasis Pearl Harbor auf Hawaii zwei Zivilangestellte getötet und sich anschließend selbst erschossen. Pearl Harbor ist einer der größten Stützpunkte der US Navy im Pazifik.

Der Schütze in Florida wurde inzwischen als Soldat der saudischen Luftwaffe identifiziert. Er hatte am Freitag in einem Schulungsraum auf dem Militärgelände in Florida drei Menschen getötet und acht weitere verletzt, bevor Einsatzkräfte ihn erschossen. Nach bislang unbestätigten US-Medienberichten untersuchen die Behörden nun, ob die Tat einen terroristischen Hintergrund haben könnte.

US-Präsident Donald Trump schrieb am Freitag auf Twitter, der saudische König Salman habe ihn angerufen, um sein Beileid auszudrücken. Der König habe den "barbarischen" Angriff verurteilt. Der Täter stehe nicht für die Menschen Saudi-Arabiens, die "das amerikanische Volk lieben", zitierte Trump den saudischen König weiter.

Auf dem Stützpunkt halten sich nach Navy-Angaben regelmäßig Militärangehörige von verbündeten Streitkräften zur Ausbildung auf. Das Tragen von Waffen sei ihnen dort allerdings nicht gestattet.

Mehr zum Thema - Schüsse auf US-Militärstützpunkt in Pearl Harbor – Drei Tote

(rt/dpa)

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