icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Microsoft sieht in Trumps hartem Durchgreifen gegen Huawei Gefahr für US-Unternehmen

Microsoft sieht in Trumps hartem Durchgreifen gegen Huawei Gefahr für US-Unternehmen
US-Technologiekonzern Microsoft ist unzufrieden mit dem Druck von US-Präsident Donald Trump auf Huawei und behauptet, dass eine solch unfaire und "unamerikanische" Behandlung US-Unternehmen hart treffen könnte. Auch Microsoft selbst werde nicht verschont.

Der Präsident des US-Technologieriesen Microsoft Brad Smith hat ernsthafte Zweifel an den Gründen, warum Huawei in die berüchtigte US-Entity List aufgenommen wurde, die US-amerikanischen Unternehmen praktisch verbietet, Geschäfte mit dem chinesischen Konzern zu tätigen. In einem Interview mit Bloomberg Businessweek sagte Smith, dass sein Unternehmen von der Trump-Regierung verlange, mehr Licht in die Angelegenheit zu bringen und zu zu überprüfen, ob der Schritt gegebenenfalls ohne "solide Basis der Rechtsstaatlichkeit" durchgeführt wurde.

Die US-Regulierungsbehörden hätten es jedoch versäumt, eine plausible Erklärung abzugeben, da sie einfach behaupten, viel mehr zu wissen, als sie den Geschäftsleuten offenbaren. Smith argumentiert, die US-Regierung müsse sich öffnen, damit die Unternehmen selbst entscheiden können.

Während einigen US-Unternehmen eine vorübergehende Gnadenfrist gewährt wurde, um sich mit Huawei auseinandsetzen und die Zusammenarbeit fortsetzen zu können, sofern sie nicht unter die vage Vorstellung einer Sicherheitsbedrohung fallen, habe dies die Lage der US-Produzenten kaum verbessert, so der Microsoft-Präsident. Er erklärte:

Einem Technologieunternehmen zu sagen, dass es Produkte verkaufen kann, aber kein Betriebssystem oder Chips kaufen darf, ist, wie einer Hotelgesellschaft zu sagen, dass es seine Türen öffnen kann, aber keine Betten in seinen Zimmern oder Essen in seinem Restaurant anbieten darf. So oder so, Sie gefährden das Überleben dieses Unternehmens.

Smith befürchtet nicht nur den Verlust eines Schlüsselkunden, da Huawei Microsoft-Software für seine Laptops kauft, sondern auch, den Einfluss im globalen Technologiemarkt zu verlieren, wenn die USA mit Einschränkungen vorgehen.

Es wurde bereits berichtet, dass US-amerikanische Unternehmen, darunter Qualcomm, Intel und Microsoft, bis zu elf Milliarden US-Dollar verlieren könnten, falls sie Huawei als Kunden verlieren. Da ihre Einnahmen auf dem Spiel stehen, haben die US-amerikanischen Hard- und Softwareanbieter bereits versucht, die US-Regierung zu beeinflussen, um das Verbot gegenüber dem chinesischen Unternehmen zu lockern.

In der Zwischenzeit hat der Smartphone-Hersteller Huawei daran gearbeitet, sich an die feindliche US-Politik anzupassen und bereits die Einführung des Betriebssystems "Hongmeng OS" angekündigt, das Googles Android ersetzen kann, falls Huawei von den US-Technologien abgeschnitten wird. Es wird auch angenommen, dass Huawei den Verlust auf den Zugang zu den beliebtesten Google-Anwendungen durch Eigenentwicklungen kompensieren wird.

Mehr zum Thema - China überholt USA in Top 500-Liste der weltweit größten Unternehmen

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen