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Joe Biden als US-Präsident: Für die Reichen "würde sich nichts fundamental ändern"

Joe Biden als US-Präsident: Für die Reichen "würde sich nichts fundamental ändern"
Joe Biden bei einer Wahlkampfveranstaltung am 11. Juni 2019 in Davenport im US-Bundesstaat Iowa. In New York sagte er nun, für Reiche würde sich mit seinem Sieg bei den Wahlen nichts fundamental ändern.
Falls Joe Biden als Kandidat der US-Demokraten bei den US-Präsidentschaftswahlen 2020 gewinnen sollte, müssten sich die Reichen in den USA keine Sorgen machen. Denn laut Biden würde sich "nichts fundamental ändern". Er werde "die Reichen nicht verteufeln".

Seinen Wahlkampf startete Joe Biden vor Feuerwehrmännern in Pittsburg und nannte sich prompt der "Mann der Gewerkschaften". Nun traf er in einem Hotel wohlhabende Geldgeber und versicherte ihnen, dass sie sich keine Sorgen machen müssten, falls er gewinnen sollte. Er versicherte den etwa 100 reichen potenziellen Unterstützern im Saal, "nichts" würde sich fundamental ändern im Falle seines Sieges bei den Präsidentschaftswahlen 2020. Seine Äußerung dürfte im progressiven Flügel seiner Partei, den US-Demokraten, für Stirnrunzeln sorgen.

Der ehemalige US-Vizepräsident Joe Biden, hier bei einer Veranstaltung am 15. September 2018 in Washington, steigt in den Präsidentschaftswahlkampf ein.

In seiner Rede vor wohlhabenden Geldgebern im Carlyle Hotel in New York City betonte Biden laut einem Bericht der Zeitung The Hill, dass er die Reichen nicht "verteufeln" werde und versprach ihnen, dass sich ihr Lebensstil unter seinem wachsamen Auge nicht ändern würde.

Der Lebensstandard von niemandem wird sich ändern, nichts würde sich fundamental ändern", sagte Biden vor 100 Unterstützern, denen als Horsd’œuvre Hummer serviert wurde.

Da die USA vor einer Reihe systemischer sozio-ökonomischer Herausforderungen stehen, dürften "fundanentale" Veränderungen und ein verbesserter Lebensstandard genau das sein, was sich noch sehr viel mehr amerikanische Wähler jedoch wünschen würden. Kontrahenten des 76-jährigen Biden, der acht Jahre lang bereits Vizepräsident unter Barack Obama war, werden die jüngsten Äußerungen von ihm sicherlich im Wahlkampf zu nutzen wissen und ihm damit etwa Realitätsferne vorwerfen.

Geringfügige, sukzessive Veränderungen will Biden

Biden gehört zu den gemäßigten Demokraten und sträubt sich ebenfalls gegen die Art von Politik im revolutionären Stil, die von seinen progressiveren linken Gegnern Bernie Sanders und Elizabeth Warren befürwortet wird. Er versprach den Gebern, dass er mehr der Kandidat sein werde, der geringfügige, sukzessive Veränderungen vorantreiben würde.

Ich brauche euch sehr dringend", sagte Biden und erklärte, dass er mit einigen seiner Mitarbeiter "in Schwierigkeiten geraten" sei, weil er die Reichen verteidigt hätte. "Aber ich habe es getan, weil die Reichen genauso patriotisch sind wie die Armen."

Einen Tag zuvor warb Biden um Wahlkampf-Spenden in einem 34 Millionen Dollar teuren Penthouse des Investment-Milliardärs Jim Chanos in New York City. Er soll dabei seinen finanziell betuchtesten Unterstützern versichert haben, dass sie "gut dastehen werden", falls er gewinnt.

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