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Trump droht Migranten-Karawane: "Das ist eine Invasion, unser Militär wartet auf euch!"

Trump droht Migranten-Karawane: "Das ist eine Invasion, unser Militär wartet auf euch!"
Während tausende mittelamerikanische Migranten auf dem Weg zur US-Grenze sind, warnt US-Präsident Trump die Migranten, es sei Zeit umzukehren, denn an der US-Grenze warte schon das Militär. Bisher beeindruckten Trumps Äußerungen die Migranten jedoch nicht.

"Viele Bandenmitglieder und einige sehr böse Menschen werden in die Karawane geschleust, die auf dem Weg zu unserer Südgrenze ist", twitterte Trump am Montag, bevor er sich direkt an die Migranten wandte: "Bitte kehren Sie um, Sie werden nicht in die Vereinigten Staaten aufgenommen, es sei denn, Sie absolvieren ein Gerichtsverfahren. Das ist eine Invasion unseres Landes, und unser Militär wartet auf Euch!"

Trump's Tweet kommt zu einer Zeit, in der sich das Pentagon angeblich darauf vorbereitet, weitere 5.000 Soldaten an die Grenze zu entsenden, wo sie die derzeitige Präsenz der Nationalgarde und der Zoll- und Grenzschutzbehörden noch verstärken sollen.

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Am Sonntag hatte US- Verteidigungsminister James Mattis verkündetet, dass das Militär bereits damit begonnen habe, Ausrüstung und auch Betonbarrieren auf Positionen entlang der 2.000 Meilen langen Grenze der USA zu Mexiko zu verlegen. Mattis hatte einen Antrag Trumps genehmigt, Truppen an die Grenz zu entsenden. Allerdings war zunächst nur von 800 Soldaten die Rede.

Trump hatte in den letzten Tagen mehrfach Drohungen im Zusammenhang mit den Migranten ausgesprochen. Er drohte auch damit, die Auslandshilfe für Guatemala, Honduras und El Salvador einzustellen, wenn diese die Ausreise von Migranten in die USA nicht verhinderten. Trump warnte die Migranten anschließend davor weiterzugehen und forderte sie erneut dazu auf, eine Staatsbürgerschaft legal zu beantragen, "wie es Millionen andere tun".

Der Marsch der Migranten begann vor fast drei Wochen in Honduras. Auf ihrem Weg nach Norden wuchs die Karawane auf rund 7.000 Menschen an. Zwar haben sich mittlerweile viele von der Hauptgruppe abgespalten - und einige sind wieder umgekehrt - doch es wird geschätzt, dass immer noch rund 4.000 Menschen in Richtung USA unterwegs sind.

"Unser Ziel ist es nicht, in Mexiko zu bleiben", sagte ein honduranischer Migrant gegenüber der Presseagentur Associated Press (AP). "Unser Ziel ist, es bis in die USA zu schaffen. Wir wollen durchkommen, das ist alles."

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