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"Hat Cohen Sie betrogen?" Weißes Haus schließt CNN-Reporterin nach Frage von Trump-Veranstaltung aus

"Hat Cohen Sie betrogen?" Weißes Haus schließt CNN-Reporterin nach Frage von Trump-Veranstaltung aus
Das Weiße Haus verteidigt die Entscheidung, die CNN-Reporterin Kaitlin Collins von einer Veranstaltung mit Donald Trump auszuschließen. Der Pressedienst des Weißen Hauses erklärte, ihr Verhalten sei respektlos gegenüber dem Präsidenten und seinem Gast gewesen.

Der CNN-Korrespondentin, die für das Weiße Hauses zuständig ist, wurde gesagt, sie solle am Mittwochabend nicht über ein weiteres Ereignis mit Präsident Donald Trump berichten, nachdem sie versucht hatte, dem US-Staatschef Fragen zu stellen, die er bei einem Pressegespräch mit dem anwesenden Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, nicht beantworten wollte.

US-Präsident Donald Trump

"Am Ende einer Presseveranstaltung im Oval Office fragte eine Reporterin schreiend und weigerte sich zu gehen, obwohl sie wiederholt darum gebeten wurde", sagte Sarah Sanders, Pressesprecherin des Weißen Hauses. "Danach informierten unsere Mitarbeiter sie darüber, dass sie an der nächsten Veranstaltung nicht teilnehmen durfte, machten aber deutlich, dass jeder andere Journalist ihres Senders teilnehmen könne."

In einem Video des Vorfalls hört man Collins über andere Reporter hinweg Fragen in den Raum schreien. Dabei fragt sie Trump immer wieder, ob sein ehemaliger Anwalt, Michael Cohen, ihn verraten habe. Zuvor hatte CNN ein Band veröffentlicht, von dem der Sender behauptet, es beweise die Vertuschung von Trumps angeblicher Affäre mit einem ehemaligen Playboy-Model vor einem Jahrzehnt durch ein Gespräch zwischen Trump und Cohen. Ohne eine Antwort auf Ihre Fragen erhalten zu haben, bohrte sie weiter nach, warum Wladimir Putin Trumps Einladung nach Washington nicht angenommen hat.

Als die anwesenden nach Anweisung des Personals des Weißen Hauses schließlich den Raum verlassen sollten, rief Bill Shine, der neue stellvertretende Stabschef des Weißen Hauses für Kommunikationsfragen die Reporterin Collins in sein Büro. Dort wurde Sarah Sanders Collins darüber informiert, dass sie zu einer Presseveranstaltung im Rosengarten am Mittwoch ausgeladen wurde. Laut CNN wurde die Korrespondentin wegen ihres "unangemessenen" Verhaltens ausgeschlossen.

"Nur weil dem Weißen Haus eine Frage zu den Tagesnachrichten unbequem ist, bedeutet das nicht, dass die Frage nicht relevant ist und nicht gestellt werden sollte," hieß es in einer Erklärung durch CNN. "Diese Entscheidung, ein Mitglied der Presse auszuschließen, ist ein Vergeltungsmaßnahme und kein Indikator für eine freie und offene Presse. Wir verlangen, dass es besser läuft."

Sanders verteidigte die Entscheidung und betonte, dass die Regierung die freie Presse unterstütze, solange "jeder das Präsidialamt und die Gäste im Weißen Haus respektiert".

Der Ausschluss hat bei einigen Journalisten Empörung ausgelöst.

Der Präsident der White House Correspondents' Association (WHCA), Olivier Knox, verurteilte die "falsche und unangemessene Entscheidung des Weißen Hauses" und bezeichnete die Vergeltung als "völlig unangebracht, starrköpfig und schwach".

"Das kann nicht angehen. Reporter, die Fragen an mächtige Regierungsbeamten bis hin zum Präsidenten richten, helfen, diese Menschen zur Rechenschaft zu ziehen", betonte Knox und stellte fest, dass die Presse "ohne Angst vor Vergeltungsmaßnahmen durch die Regierung" arbeiten müsse.

"Wir solidarisieren uns voll und ganz mit CNN und dem Recht auf vollen Zugang für unsere Journalisten als Teil einer freien und ungehinderten Presse", erklärte Fox-News-Präsident Jay Wallace.

CNN war das häufigste Ziel von Trumps Angriffen auf US-Medien, von denen angenommen wird, dass sie über den Wahlkampf Hillary Clintons während der Wahlen im Jahr 2016 wohlwollend berichtet haben. Nach seinem Amtsantritt verweigerte Trump CNN-Journalisten wiederholt die Möglichkeit, ihm Fragen zu stellen, und bezeichnete den Sender oft als "Fake News" sowie als "schreckliche" Organisation.

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