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Medienberichte: Trump-Vertreter spionierten in Obamas Umfeld zum iranischen Nuklearabkommen

Medienberichte: Trump-Vertreter spionierten in Obamas Umfeld zum iranischen Nuklearabkommen
Donald Trump und Barack Obama, Washington, USA, 20. Januar 2017.
Im Skandal um die israelische Spionagefirma Black Cube werden neue Details bekannt. Vertreter aus Trumps Regierung sollen die Firma angeheuert haben, um bei Obama-Beratern zu spionieren, so die Zeitung The New Yorker. Dabei ging es um "dreckige Details" zum Nuklearabkommen.

In einer verdeckten Kampagne sollen Berater Donald Trumps die israelische Spionage-Firma Black Cube angeheuert haben, um in einer geheimen Kampagne zuerst Colin Kahl und dann Obamas ehemaligen stellvertretenden nationalen Sicherheitsberater Ben Rhodes auszuspionieren. Zuerst berichtete der Londoner Observer über den Vorfall. 

Während des letzten Sommers nutzten Agenten von Black Cube Decknamen und Scheinfirmen, um an Informationen über Rhodes und Kahls Ehefrauen zu gelangen, wie auch von Reportern und Iran-Experten, die im Zuge des Nuklearabkommens in Verbindung mit Offiziellen der Obama-Administration in Kontakt standen, so The New Yorker

 Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif

Die Mitarbeiter von "Black Cubes" entstammen der israelischen Militär-Elite und Geheimdienstlern der Regierung. Der ehemalige stellvertretende Assistent Obamas und nationaler Sicherheitsberater von Vize-Präsident Joe Biden, Colin Kahl, soll zum Opfer der Firma Black Cube geworden sein.

Auf Twitter schrieb Kahl: 

Bestätigt: Die israelische Intel-Firma Black Cube, die genutzt wurde, um Harvey Weinsteins Anklägern nachzugehen, zielten auch auf mich ab. (....) Wurde dies von Trumps Weißem Haus veranlasst?"

Zur gleichen Zeit seien Kahl und Rhodes Opfer einer Schmutzkampagne geworden, in der sie für Unruhen im Nahen Osten verantwortlich gemacht wurden. 

Auch ein Experte in iranischer Politik und Außenpolitik wurde von einem Black-Cube-Agenten kontaktiert. Dieser gab gegenüber Trita Parsi vor, Journalist zu sein. Er wollte herausfinden, ob Vertreter der Obama-Regierung durch das Nuklearabkommen finanziell profitierten. Es ging darum, geheime Absprachen und den Schmutz des Abkommens ans Tageslicht zu bringen. Eine Liste von Black Cube wurde erstellt, in der 30 Journalisten aufgeführt wurden, die mit Obama-Vertretern in Kontakt standen. 

Harvey Weinstein stellte Black Cubes in den Dienst, um Anklägerinnen nachzugehen und an kompromittierende Beweise zu gelangen. Unter den Zielpersonen war auch die Schauspielerin Rose McGowan, die Weinstein der Vergewaltigung beschuldigte. Dabei kamen die gleichen Scheinfirmen zum Einsatz. Von der Firma hieß es, dass sie weder Rhodes noch Karl ausspionierten. Man agiere immer im Rahmen des Gesetzes: 

Black Cube unterhält keine Verbindungen mit der Trump-Administration, mit Trump-Beratern oder irgendjemand anderem mit Regierungsnähe oder dem iranischen Nuklearabkommen. Jeder, der anderes behauptet, leitet seine Leser und Zuschauer in die Irre."

Donald Trump hat am Dienstag-Abend das Abkommen mit dem Iran einseitig aufgekündigt.

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