Trump will mehr Geld für das Militär und kürzt in den Bereichen Umwelt und Soziales

Trump will mehr Geld für das Militär und kürzt in den Bereichen Umwelt und Soziales
Donald Trump mit Vertretern des US-Militärs im Capitol Hill, Washington, USA, 30. Januar 2018.
Trump wird Geschichte mit dem Vorhaben schreiben, dem Pentagon 686 Milliarden Dollar zuzuschreiben. Um das größte Militär-Budget in der US-Geschichte zu finanzieren, nimmt Trump aus den Bereichen Umwelt und Soziales. Das höhere Militärbudget lässt den Schuldenberg der Amerikaner anwachsen.

Trump spricht immer wieder in lobendem Ton von "seinen Generälen". Er glaubt ihnen, dass sie mehr Geld brauchen, um die Sicherheit der Amerikaner zu gewährleisten. Am Montag machte Trump sein neues Haushaltsbudget öffentlich. Das US-Militär kann sich unter Trump über einen Geldsegen freuen, der höher ist als das bisher Dagewesene. Um die 686 Milliarden Dollar finanzieren zu können, kürzt Trump an anderen Stellen. Besonders der Umweltschutz wird leiden. Die Umweltschutzbehörde verliert 37 Prozent ihres Etats und auch das Außenministerium muss auf 27 Prozent seines Haushaltsbudgets verzichten. Zu den Verlieren gehört die Sozialhilfe. Dazu gehört auch "Medicaid", ein amerikanisches Programm zur Gesundheitsversorgung von Menschen mit geringem Einkommen. 

Auf Twitter schrieb Trump: 

Die Übereinkunft zum Budget heute ist so wichtig für unser großartiges Militär. Es beendet eine gefährliche Beschlagnahmung und gibt dem Minister Mattis, was er braucht, um Amerika großartig zu halten. Republikaner und Demokraten müssen unsere Truppen und das Gesetz unterstützen. 

Unser Infrastrukturplan ist auf dem Weg und hat von allen großartige Kritiken bekommen, außer, natürlich, den Demokraten. Nach vielen Jahren haben wir uns um unser Militär gekümmert, jetzt geht es darum, unsere Straßen, Brücken, Tunnel, Flughäfen und vieles mehr in Ordnung zu bringen. 

Blick auf das Pentagon vom

RTsprach mit dem ehemaligen CIA-Angestellten Phillip Girardi, der der Ansicht ist, dass der US-Präsident falsche Prioritäten verfolgt: 

Ich denke, jeder erwartet, dass das Trump-Budget mehr Geld für das Militär bereitstellte, weil die USA ernsthaft gesagt nirgends in der Welt bedroht werden. Der Gedanke, dass das Militär mehr Geld hat, macht keinen Sinn. Und auch die Kürzungen bei den Sozialprogrammen, um das Militär zu bezahlen, wird zu einigen politischen Problemen für Trump führen. 

Die USA geben viel mehr Geld für das Militär aus, als Russland, China oder jedes andere Land. Girardi ist der Ansicht, Trump müsse von Mattis schlecht beraten sein, denn man könne das US-Militär derzeit nicht als schwach bezeichnen. Am Mauerbau nach Mexiko hält Trump weiterhin fest. Kostenpunkt: 18 Milliarden Dollar. Sein Versprechen, Mexiko für die Mauer zahlen zu lassen, kann Trump nicht halten. Auch versprach er, dass es Geld für die Gesundheitsversorgung geben werde. Das Haushaltsdefizit der USA vergrößert sich mit dem höheren Militäretat bis zum Jahr 2028 auf sieben Billionen Dollar. 

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