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Reporter ohne Grenzen beklagt Gefahr für Journalisten in der Ukraine

Reporter ohne Grenzen beklagt Gefahr für Journalisten in der Ukraine
Reporter ohne Grenzen beklagt Gefahr für Journalisten in der Ukraine
Vor der Präsidentenwahl in der Ukraine an diesem Sonntag sieht die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) die Pressefreiheit in dem Krisenland zunehmend in Gefahr. "Immer öfter werden Medienschaffende mit Gewalt an ihrer Arbeit gehindert", teilte ROG am Donnerstag in Berlin mit.

Die Organisation beklagte auch Fälle, in denen ausländische Korrespondenten nicht einreisen durften. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) äußerte sich ebenfalls besorgt wegen Gefahren für Journalisten.

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In der Kritik stehen nicht zuletzt die ukrainischen Medien, die in dem in die EU strebenden Land in den Händen mächtiger Politiker oder Oligarchen konzentriert sind. Vor allem Enthüllungsjournalisten stünden unter Druck, kritisierte ROG. "Sicherheitsdienste von Oligarchen beschatten Redaktionen; Regierungsbeamte versuchen, kritische Recherchen zu verhindern", teilte die Organisation mit.

"Uns ist bewusst, dass die Ukraine durch den Krieg im Osten in einer äußerst schwierigen Lage ist und dass Russland diesen Konflikt mit gezielter Desinformation in den Medien anheizt", meinte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

Die Ukraine hatte auch russischen OSZE-Wahlbeobachtern und Reportern die Einreise verweigert. Präsident Petro Poroschenko hat zudem mehrere russische Internetseiten sperren lassen, darunter das von Millionen genutzte soziale Netzwerk Vkontakte.

Rund 30 Millionen Wahlberechtigte sind am 31. März aufgerufen, ein neues Staatsoberhaupt zu bestimmen. Am Ostersonntag dürfte es zu einem zweiten Wahlgang kommen, weil voraussichtlich keiner der 39 Bewerber auf Anhieb die absolute Mehrheit bekommt. Amtsinhaber Poroschenko droht eine Niederlage. (dpa)

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