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Ford verlässt Nutzfahrzeugmarkt in Südamerika. Werk in Brasilien mit 2800 Arbeitern wird geschlossen

Ford verlässt Nutzfahrzeugmarkt in Südamerika. Werk in Brasilien mit 2800 Arbeitern wird geschlossen
Ford raus aus Nutzfahrzeugmarkt in Südamerika, schließt Werk in Brasilien mit 2.800 Arbeitsplätzen (Werkstor des Ford-Werks in Sao Bernardo do Camp, dessen Schließung in der nahen Zukunft Ford angekündigt hat. 20.02.2019)
Der US-Automobilhersteller Ford hat am Dienstag angekündigt, sich vom Nutzfahrzeugmarkt in Südamerika zurückzuziehen und eins von vier Werken in Brasilien zu schließen, das 2.800 Mitarbeitern Arbeitsplätze bietet und seit einem halben Jahrhundert in Betrieb ist. Die zuständige Gewerkschaft kündigte Konsequenzen an.

Die Entscheidung, die Fabrik in Sao Bernardo do Camp zu schließen, wurde "als Teil einer umfassenden Neugestaltung des globalen Geschäfts getroffen". Auch habe man befunden, dass andere Möglichkeiten, wie z.B. Partnerschaften, nicht realisierbar sein würden, zitiert AFP die Erklärung des Großkonzerns. Das Werk südlich der Millionenstadt Sao Paulo fertigt den Nahverkehrs-LKW Cargo, die Pick-Ups F-400 und F-350 sowie den Kleinwagen Fiesta.

Die Schließung der Fabrik würde eine einmalige Belastung von rund 460 Millionen Dollar verursachen, der größte Teil davon zur Beendigung von Verträgen mit Arbeitern, Händlern und Lieferanten, so Ford weiter. Dies sei jedoch im Rahmen der aktuellen Bemühungen notwendig, bei einer globalen Restrukturierung des Ford-Konzerns ein "schlankeres, agileres Geschäftsmodell" aufzubauen.

Die Metallarbeitergewerkschaft, die die Beschäftigten des betroffnen Ford-Werks vertritt, spricht von "Empörung und Wut". Ford werde "den Preis für die Entscheidung zahlen müssen", warnte der Gewerkschaftsführer Wagner Santana in einer Erklärung, und kündigte an, dagegen zu halten: "Wir werden dafür kämpfen, dass diese Entscheidung rückgängig gemacht wird."

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