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Zwischen 15 und 11 Jahren Haft für IS-Terroristen wegen Vorbereitung von Terroranschlägen in Moskau

Zwischen 15 und 11 Jahren Haft für IS-Terroristen wegen Vorbereitung von Terroranschlägen in Moskau
15 und 11 Jahre Haft für drei IS-Terroristen wegen Vorbereitung von Terroranschlägen in Moskau (Archivbild: Vom FSB sichergestellte Handgranaten, Sturmgewehr-Magazine, Munition und Sprengstoff)
Das Moskauer Bezirks-Militärgericht hat am Montag zwei Terroristen des Islamischen Staates zu je 15 Jahren Haft verurteilt. Sie hatten Terroranschläge in einem Zug und in einem Einkaufszentrum vorbereitet. "Bachtijer Makhmudov und Safarchon Rachmatov sind zu einer Haftstrafe von jeweils 15 Jahren in einer Hochsicherheits-Strafkolonie zu verurteilen", verkündete der Richter das Urteil. Ein weiterer Komplize, Ruslan Baschirow, wurde zu elf Jahren Strafkolonie verurteilt.

Im Dezember 2017 wurden die drei Männer aus zentralasiatischen ehemaligen Sowjetrepubliken wegen der Vorbereitung von Terroranschlägen in der Region Moskau in der Neujahrsnacht und während des präsidialen Wahlkampfes verhaftet. Die Zelle wurde von IS-Führern aus dem Ausland geleitet, schreibt RIA Nowosti.

"Sie hatten im Internet ein Anleitungsvideo zum Bau einer Bombe heruntergeladen und planten Bombenanschläge auf die Schnellzugstation 'Schelepicha' des Moskauer Zentralen Ringes und auf die Einkaufspassage 'Edelweiß' in Balaschicha [bei Moskau]. Sie hatten Handgranaten und zwei Sturmgewehre. Baschirow sollte die Einkaufspassage sprengen; und es war geplant, eine weitere Bombe auf der Strecke zwischen den Stationen 'Schelepicha' und 'Gagarin-Platz' hochgehen zu lassen. Sie planten, anschließend die Menschen mit den Sturmgewehren zu erschießen und mit den Handgranaten zu bombardieren", so der zuständige Staatsanwalt, der um Anonymität bat.

Die Angeklagten gestanden ihre Schuld und baten um Milde. Gegen das Urteil kann innerhalb von zehn Tagen Berufung eingelegt werden.

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