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Australische Ärzte kündigen neue Behandlungsmethode mit Zauberpilzen für Todkranke an
Im Rahmen einer medizinischen Bewährungsprobe leiten australische Ärzte demnächst eine experimentelle Zauberpilz-Therapie für unheilbar kranke Patienten im St. Vincent's Krankenhaus in Melbourne ein. Die Wirkstoffe der psilocybinhaltigen Pilze sollen dazu eingesetzt werden, bei Todkranken die Sterbeängste sowie begleitende depressive Zustände zu lindern. Die ersten 30 Probanden begeben sich bereits im April dieses Jahres in Behandlung.
Die Pilze enthalten die psychedelisch wirkende Substanz Psilocybin, die Patienten in geringen Dosen zugeführt werde, verlautet eine Mitteilung der Klinik. Deren Einwirkung auf das Gehirn der Sterbenskranken soll ihre Qualen, an denen durchschnittlich drei von zehn Patienten in den letzten Monaten ihres Lebens leiden, deutlich erleichtern. Der positive Effekt der Behandlung soll mindestens sechs Monate anhalten, was Hoffnung darauf nährt, die Palliativmedizin auf ein qualitativ neues Niveau zu heben.
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