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Hackerangriff auf Hunderte deutsche Politiker - auch Merkel betroffen

Hackerangriff auf Hunderte deutsche Politiker - auch Merkel betroffen
Hacker-Angriff auf Hunderte deutsche Politiker (Symbolbild)
Die Veröffentlichung massenhafter Daten, die angeblich von Politikern auf Bundes- und Landesebene stammen sollen, sorgt für Aufregung. Nach Informationen des rbb-Inforadios wurden große Mengen persönlicher Daten und Dokumente von hunderten Politikern über Twitter veröffentlicht. Die Hintergründe waren am Freitagmorgen noch völlig unklar. Der Inhaber des genannten Twitter-Accounts beschreibt sich selbst mit Begriffen wie Security Researching, Künstler, Satire und Ironie.

Die angeblichen Leaks wurden dem Bericht zufolge am Donnerstagabend bemerkt und beschäftigen seitdem die Partei- und Fraktionsführungen. Betroffen seien alle im Bundestag vertretenen Parteien mit Ausnahme der AfD. Veröffentlicht wurden vor allem Handynummern und Adressen, aber zum Teil sehr persönliche Daten wie Personalausweise, Chats, Briefe, Rechnungen oder Kreditkarteninformationen. Ob alle Daten authentisch sind, ist offen.

Neben Politikern sind außerdem zahlreiche Künstler, Bands und Youtuber von dem Hackerangriff betroffen - darunter Jan Böhmermann, LeFloid, KIZ und Marteria.

Offizielle Stellungnahmen der Parteien waren zunächst nicht zu erhalten. Wer für die Veröffentlichung verantwortlich ist und mit welcher Motivation die Daten öffentlich gemacht wurden, ist noch unklar.

Von der massenhaften Veröffentlichung sensibler Daten im Internet ist auch Bundeskanzlerin Angela Merkel betroffen. In dem Datensatz tauchen unter anderem eine Faxnummer, eine E-Mailadresse und mehrere Briefe von der und an die Kanzlerin auf. Wie sensibel die Angaben sind, blieb zunächst offen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) will den Fall überprüfen: 

Die Bundesregierung prüft indessen, ob es sich wirklich um einen Hackerangriff handelt. Man hält es nach dpa-Informationen auch für möglich, dass jemand, der durch seine Tätigkeit Zugang zu sensiblen Daten hat, diese online gestellt haben könnte. Fest stehe bereits, dass der Datenabfluss nicht über das Regierungsnetz erfolgt sei. Ein möglicher Angriffspunkt sei das Netz des Bundestages. 

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(rt deutsch/dpa)

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