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Stonehenge-Anlage womöglich beim Bohren eines Tunnels beschädigt - Archäologen sind erbost

Stonehenge-Anlage womöglich beim Bohren eines Tunnels beschädigt  - Archäologen sind erbost
Stonehenge-Anlage womöglich beim Bohren eines Tunnels beschädigt - Archäologen sind erbost
Die Bauarbeiter, die für die staatliche Instandhaltungsfirma Highways England arbeiten und einen umstrittenen Tunnel bauen sollen, haben anscheinend eine sechstausend Jahre alte Plattform an der Blick-Mead-Stätte beschädigt, die zur Stonehenge-Anlage gehört.

Die Bohrungsarbeiten für ein drei Meter tiefes Loch erfolgten durch eine von Menschen geschaffene  Plattform aus Kieselstein und tierischen Knochen, die sich ungefähr eine Meile entfernt vom Stonehenge-Standort  befindet. Das hat große Verärgerung in Kreisen von Achäologen ausgelöst.

Blick Mead ist ein Teil von Stonehenge, Avebury and Associated Sites, die als UNESCO-Weltkulturerbe gelten. Die steinerne Plattform, die im Laufe der Bohrungsarbeiten angeblich beschädigt worden sein soll, enthält Hufspuren von ausgestorbenen Urochsen.

Stonehenge-Anlage womöglich beim Bohren eines Tunnels beschädigt  - Archäologen sind erbost
Hufspuren von Urochsen

Archäologe David Jacques, der die Stätte vor 12 Jahren entdeckt hatte, berichtet, dass die Hufspuren womöglich die ersten sichtbaren Lebenszeichen in der Gegend seien. Sollte man diese Zeichen nicht bewahren, würde man vielleicht niemals verstehen können, wozu Stonehenge gebaut wurde, so Jacques. Highways England behauptet allerdings, keinen Schaden an den archäologischen Stätten angerichtet zu haben, weil sich die Ingenieure exakt an die Vorgaben gehalten hätten.

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