Newsticker

Ereignisreiche Reise: TripAdvisor sperrt Seite von Salisbury-Kathedrale nach Ansturm von Spaßvögeln

Das RT-Exklusivinterview mit den beiden mutmaßlichen Attentätern im Fall Skripal hat scheinbar nicht nur die Politik, sondern auch die Tourismusbranche beeinflusst. Nachdem Petrow und Boschirow der RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan gegenüber die Schönheit der Kathedrale von Salisbury erwähnt haben, führte das zu einem Ansturm von Spaßvögeln auf die Tourismuswebseite TripAdvisor, dem der Dienst anscheinend nicht gewachsen war.
Ereignisreiche Reise: TripAdvisor sperrt Seite von Salisbury-Kathedrale nach Ansturm von SpaßvögelnQuelle: www.globallookpress.com

Die Webseite hielt dem Ansturm von mehreren Witzbolden, die sich als russische Geheimagenten ausgaben, nicht stand und musste die Seite sperren. Einige Stunden nach dem Interview strömten viele Leute auf die Webseite und ließen dort ironische Erfahrungsbeiträge zur Kathedrale von Salisbury. Ein Nutzer unter dem Namen Ruslan Boschirow schrieb: "Ich habe seit meiner Kindheit davon geträumt, die weltweit berühmte Stadt Salisbury zu besuchen. Ich kann sagen, die Reise war ereignisreich." Ein anderer "Boschirow" schrieb, dass "die Kathedrale die Reise wert war".

Mehr zum Thema - "Salisbury-Kathedrale ist schön um diese Jahreszeit“: Russische Reisefirma nutzt Skripal-Hype aus

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team