icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Sanktionen treffen Irans Fußball – Trainer Carlos Queiroz bekommt kein Geld

Sanktionen treffen Irans Fußball – Trainer Carlos Queiroz bekommt kein Geld
Sanktionen treffen Irans Fußball – Trainer Carlos Queiroz bekommt kein Geld (Archivbild)
WM-Teilnehmer Iran kann seinem portugiesischen Fußball-Nationaltrainer Carlos Queiroz derzeit kein Geld überweisen und hat keine finanziellen Mittel für die Vorbereitungen auf die Asienmeisterschaften. Das hat der Präsident des Verbands FFI, Mehdi Tadsch, am Sonntag bekanntgegeben. Der Grund sei der Atomstreit mit den USA, die damit verbundenen Sanktionen sowie die akute Wirtschaftskrise im Land.

Nach Angaben von Mehdi Tadsch schulde der Fußballverband dem Portugiesen umgerechnet 604.000 Euro. Man versuche momentan das Problem mit Hilfe des iranischen Außenministeriums zu lösen. "Wenn es klappt, arbeiten wir weiterhin mit Queiroz zusammen, wenn nicht, dann müssen wir nach Alternativen suchen", erklärte der FFI-Präsident. Der Vertrag mit dem Trainer war in der letzten Woche ausgelaufen. Der Portugiese teilte in einer Presseerklärung allerdings mit, dass er sich eine gemeinsame Zukunft mit dem FFI nicht vorstellen könne. Das wurde von den Medien im Iran als eine Abschiedserklärung interpretiert. Mehdi Tadsch bestätigte dies nicht. Er sagte jedoch, dass Carlos Queiroz auch in Verhandlungen mit dem südkoreanischen Verband stehe.

Mehr zum Thema - Wegen US-Sanktionen: Nike verweigert iranischer Nationalmannschaft Sportschuhe

Die USA drohen Geldhäusern, die direkt oder indirekt Transaktionen mit iranischen Instituten unterstützen, mit Sanktionen. Ein weiteres Problem ist das Geld für die Vorbereitungsphase auf die Asienmeisterschaften Anfang nächsten Jahres in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der FFI braucht für die geplanten Trainingslager über fünf Millionen Dollar. Wegen der Wirtschaftskrise steht aber dieser Betrag noch nicht zur Verfügung. (dpa)

Mehr zum Thema - Fußball-WM: Iraner feiern zweiten Sieg in WM-Geschichte

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen