icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

US-Firma schaltet Strom wegen ausstehender Zahlungen ab - Auf Sauerstofftank angewiesene Frau stirbt

US-Firma schaltet Strom wegen ausstehender Zahlungen ab - Auf Sauerstofftank angewiesene Frau stirbt
US-Firma schaltet Strom wegen ausstehender Zahlungen ab - Auf Sauerstofftank angewiesene Frau stirbt
Im US-amerikanischen Bundesstaat New Jersey ist es zu einer schrecklichen Tragödie gekommen, als ein Versorgungsunternehmen einer älteren Frau wegen fälliger Zahlungen den Strom abgeschaltet hatte - obwohl diese auf einen Sauerstofftank angewiesen war. Die 68-jährige Frau erlitt ein massives Herzversagen und starb. Die Behörden ermitteln jetzt die Umstände des tragischen Vorfalls.

Die 68-jährige Linda Daniels soll ungefähr sechs Stunden um ihr Leben gekämpft haben, indem sie verzweifelt nach Luft schnappte, nachdem das Elektrizitäts- und Gasunternehmen PSE&G ihr den Strom abgeschaltet hatte. Während die anderen Familienmitglieder den Versorger anflehten, den Strom wieder einzuschalten, starb die Frau an Herzversagen. Die Familie der Verstorbenen betont zudem, dass sie den Stromanbieter schon vor zwei Jahren über die Herzkrankheit der Frau informiert habe. Der Versorger behauptet seinerseits, nichts von deren Abhängigkeit von dem Sauerstofftank gewusst zu haben. Als der zuständige Mitarbeiter von PSE&G von Daniels Krankheit Kenntnis erlangt hatte, soll das Unternehmen angefangen haben, die Stromversorgung wiederherzustellen. Der ganze Prozess soll aber 23 Stunden in Anspruch genommen haben.

Während der Stromanbieter von einer "schrecklichen Tragödie" spricht, verteidigt er die Handlungen seiner Mitarbeiter: Seit Januar 2018 soll es 26 Versuche gegeben haben, die Kunden über die überfälligen Zahlungen zu benachrichtigen. Obwohl es in New Jersey gesetzwidrig ist, die Stromversorgung abzuschalten, wenn es um Menschen geht, die eine medizinische Notfallunterstützung benötigen, soll die Firma auch nach dem Tod der 68-Jährigen noch die Tilgung ausstehender Zahlungen in Höhe von umgerechnet ca. 1.200 Euro gefordert haben.

Mehr zum Thema - Suizidversuch endet mit Doppelmord: Autofahrer zu zehn Jahren Haft verurteilt

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen