Unsportliches Verhalten: Spieler aus Schweiz bekennen sich zu Kosovo - FIFA verhängt Geldstrafen

Unsportliches Verhalten: Spieler aus Schweiz bekennen sich zu Kosovo - FIFA verhängt Geldstrafen
Unsportliches Verhalten: Spieler aus Schweiz bekennen sich zu Kosovo - FIFA verhängt Geldstrafen
Der Fußball-Weltverband hat Geldstrafen gegen einige schweizerische Spieler verhängt. Vor allem die Profis der schweizerischen Mannschaft Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri kamen ins Visier der FIFA, weil sie nach dem Sieg im Spiel gegen Serbien umstrittene Jubelgesten zeigten.

Die beiden Torschützen Xhaka und Shaqiri haben nach ihren Treffern mit den Händen den doppelköpfigen Adler geformt. Dies kann als eine Anspielung auf die Flagge Albaniens und den Rechtsstatus des Kosovos, das Serbien als Staat nicht anerkennt, interpretiert werden. Beide Spieler haben kosovarische Wurzeln. Jetzt werden die beiden Sportler für ihr "unsportliches Verhalten" zur Rechenschaft gezogen und müssen je 10.000 Schweizer Franken (etwa 8.660 Euro) zahlen. Dabei dürfen sie weiter an den WM-Spielen teilnehmen. Auch Kapitän Lichtsteiner muss 5.000 Franken (4.330 Euro) zahlen.

Mit einer separaten Entscheidung verhängte die FIFA die Geldstrafe in Höhe von 54.000 Schweizer Franken (46.780 Euro) gegen den serbischen Fußball-Verband für das Verhalten der serbischen Fans während des Spiels. Sie sollen diskriminierende Banner gezeigt und Gegenstände geworfen haben. Geldstrafen bekamen auch der serbische Coach Mladen Krstajic und der Präsident des Fußball-Verbandes für ihre Äußerungen in Bezug auf den Schiedsrichter.

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