Vorsicht vor "Haaren" an Hawaii-Stränden: Vulkan Kilauea produziert dünne Glasfäden

Vorsicht vor "Haaren" an Hawaii-Stränden: Vulkan Kilauea produziert dünne Glasfäden
Vorsicht vor "Haaren" an Hawaii-Stränden: Vulkan Kilauea produziert dünne Glasfäden (Archivbild)
Einwohner und Besucher der Inselkette Hawaii finden seit letzter Zeit an Stränden dünne goldene Fäden, die menschlichen Haaren ähneln. Dabei handelt es sich um eine Art natürliche Mineralwolle, die als "Pele-Haar" bezeichnet wird. Der Name geht auf die hawaiische Göttin des Feuers und der Vulkane zurück, die im Vulkan Kilauea leben soll.

Die dünnen Glasfasern können über einen Meter lang sein. Sie entstehen aus der Lava, wenn die glühende Flüssigkeit von starken Winden verweht und langgezogen wird. Die einzelnen Fäden können an Hindernissen größere Ablagerungen bilden. Das ungewöhnliche Vulkan-Haar ist aber kein gutes Souvenir, denn man kann sich daran leicht verletzen. Beim zufälligen Einatmen der leichten Mineralwolle können langfristige Schäden für die Gesundheit entstehen.  

Seit Wochen gibt die Erde auf der zu den USA gehörenden Inselgruppe Hawaii keine Ruhe. Nach einer Serie von Erdbeben und Eruptionen des Vulkans Kilauea seit Ende April haben Lavaströme Dutzende Gebäude zerstört. Der Kilauea gilt als einer der aktivsten Vulkane der Welt. Auf den Hawaii-Inseln leben etwa 1,5 Millionen Menschen. Laut Vulkanwarte gibt es dort sechs aktive Vulkane. (Life.ru)

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