Deutscher Fußball-Fan im Bierfass kommt mit Lanz Bulldog in Moskau an – Abfahrt war Mitte Mai

Deutscher Fußball-Fan im Bierfass kommt mit Lanz Bulldog in Moskau an – Abfahrt war Mitte Mai
Deutscher Fußball-Fan im Bierfass kommt mit Lanz Bulldog in Moskau an – Abfahrt war Mitte Mai
Von Entschleunigung versteht dieser moderne Diogenes einiges: Der Forchheimer Hubert Wirth, der am 15. Mai zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Moskau aufgebrochen war, ist am 13. Juni, also gut einen Monat später, endlich angekommen. Mit von der Partie ist sein Dackel Hex.

Der 70-Jährige zog seinen Wohnwagen in Form eines Bierfasses mit seinem im Jahr 1936 gebauten Schlepper der legendären Marke Lanz Bulldog – mit der geballten Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 30 Kilometer pro Stunde.

Der ungewöhliche Wohnwagen mit der Aufschrift „Hallo Moskau!“ wurde aus einer mobilen Sauna umgebaut – doch das ist nicht das Einzige, das die Reise des Forchheimers besonders macht: Bis jetzt kamen die urigen Maschinen des Typs Lanz Bulldog mit großvolumigem Einzylinder-Glühkopfmotor entweder bei der Nazi-Invasion vor über 70 Jahren nach Russland – oder wurden nach Kriegsende von der roten Armee als Reparationsleistung aus Deutschland abgeführt. Dies hingegen dürfte die erste friedliche Visite eines alten Lanz Bulldog nach Russland sein, bei der jemand die über Polen und Weißrussland führende Strecke mit einem solchen Schlepper auf den eigenen vier Rädern und aus eigenem Antrieb zurücklegt. 

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