FBI-Vizedirektor McCabe wird zwei Tage vor Pensionierung entlassen

FBI-Vizedirektor McCabe wird zwei Tage vor Pensionierung entlassen
FBI-Vizedirektor McCabe wird zwei Tage vor Pensionierung entlassen
Der frühere Vizedirektor des FBI, Andrew McCabe, ist in der Nacht zum Samstag gefeuert worden. Bis zu seiner Pensionierung waren es nur noch zwei Tage. Der Vorwurf lautete, der Beamte habe einem Reporter interne Informationen verraten und später bei Befragungen darüber falsche Angaben gemacht, mehrfach auch unter Eid.

Andrew McCabe war Anfang 2018 als Vizedirektor des FBI zurückgetreten, seither war er einfacher Agent der Bundespolizei. Er widersprach den Vorwürfen in einer Erklärung vehement: Niemals habe er den Ermittlern etwas Falsches berichtet. Er erhob schwere Vorwürfe gegen die Regierung Donald Trump. Dieser wolle nur seine Reputation und die des FBI-Sonderermittlers Robert Mueller beschädigen.

US-Präsident Donald Trump feierte die Entlassung. "Andrew McCabe GEFEUERT, ein großartiger Tag für die hart arbeitenden Männer und Frauen des FBI. Ein großartiger Tag für die Demokratie", twitterte der Republikaner. "Der scheinheilige James Comey war sein Boss und ließ McCabe wie einen Chorknaben aussehen. Er wusste alles über die Lügen und Korruption auf höchster Ebene beim FBI."

An diesem Sonntag, seinem 50. Geburtstag, sollte Andrew McCabe in Rente gehen - im 21. Jahr beim FBI. (dpa)

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