130 Zentimeter Eisen im Körper: Indischer Bauarbeiter fällt auf Stahlstange und überlebt

130 Zentimeter Eisen im Körper: Indischer Bauarbeiter fällt auf Stahlstange und überlebt
130 Zentimeter Eisen im Körper: Indischer Bauarbeiter fällt auf Stahlstange und überlebt (Symbolbild)
Indische Chirurgen haben einem Bauarbeiter das Leben gerettet, der mit einer 130 Zentimeter langen Stahlstange im Körper ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Der 33-jährige Salim Sheikh fiel vor einer Woche vom ersten Stock eines im Bau befindlichen Gebäudes auf Armierungseisen und wurde von einer Stahlstange aufgespießt. Das Eisenstück durchdrang den Mann von der Leistengegend bis zum Hals.

Das Personal eines städtischen Krankenhauses stabilisierte zwar den Zustand des Mannes, sah sich aber außerstande, die schwere Verletzung sachgemäß zu behandeln. Die Ärzte verlegten den Patienten in ein staatliches Krankenhaus in Mumbai. Der 33-Jährige musste daher noch mit der Eisenstange im Körper 165 Kilometer zurücklegen. Als er am nächsten Tag auf der Intensivstation eintraf, waren selbst erfahrene Ärzte erstaunt. Bei der Untersuchung stellten sie fest, dass Salim Sheikh ein echter Glückspilz war: Die Eisenstange verletzte ihm den Grimmdarm, den Dünndarm, die Leber, das Zwerchfell und die Lunge. Dabei verfehlte sie die Harnblase, die Nieren und das Herz. Die Operation dauerte fünf Stunden lang. Der Patient überlebte.

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