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Ukraine: Regierungsnahes Portal gibt russisch-orthodoxe Priester zum Abschuss frei

Ukraine: Regierungsnahes Portal gibt russisch-orthodoxe Priester zum Abschuss frei
Ein Priester in der Konfliktzone im Donbass im Jahr 2014.
Das regierungsnahe ukrainische Internetportal "Mirotworez" hat die Streitkräfte des Landes aufgerufen, im Zweifel auf Geistliche der Russisch-Orthodoxen Kirche zu schießen. Die Seite veröffentlicht regelmäßig private Daten von Personen, die ihre Betreiber als "Feinde der Ukraine" einstufen.

Jeder Krieger der Ukraine muss wissen: Die Moskauer und Pro-Moskauer Popen sind Kampfeinheiten des russischen Aggressors", erklärt das Portal auf Facebook.  

Soldaten und Sicherheitskräfte sollten russische Geistliche bei Kontrollen genauer durchsuchen, empfiehlt das Portal und fordert:

Quelle: Ruptly

Bei geringster Lebensgefahr – ohne nachzudenken schießen!

Als Pro-Moskauer Popen bezeichnet das Portal die Priester der Ukrainischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats. Die Webseite Mirotworez war kurz nach dem Staatsstreich im Jahr 2014 auf Anregung von Anton Geraschtschenko, damals Berater des ukrainischen Innenministers, eingerichtet worden. Mirotworez steht vermutlich in enger Beziehung zum ukrainischen Inlandsgeheimdienst SBU und zum Innenministerium des Landes, von denen das Portal sich mit Informationen versorgen lässt.

Internationale Bekanntheit erlangte die Webseite nach der Ermordung der Oppositionellen Oles Busyna und Oleh Kalaschnikow im Jahr 2015. Beide wurden samt vollständigen Adressen in die Mirotworez-Liste eingetragen und kurz danach niedergeschossen. Auch die Daten der deutschen Band "Scooter" sind nach deren Krim-Besuch in die Datenbank eingetragen worden. 

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