Chef-Berater des Kiewer-Innenministeriums: Wir sollten dem Islamischen Staat helfen, Rache an russischen Soldaten zu nehmen

Anton Geraschenko, Chef-Berater des ukrainischen Innenministers Arsen Awakow, hat die ukrainische Bevölkerung dazu aufgerufen, alle bekannten Informationen über russische Soldaten in Syrien zu sammeln und auf einer Webseite öffentlich zu machen, damit „Militante des Islamischen Staates sie auffinden und Rache nehmen können".
Chef-Berater des Kiewer-Innenministeriums: Wir sollten dem Islamischen Staat helfen, Rache an russischen Soldaten zu nehmen

Geraschenko veröffentlichte auf seiner Facebook-Seite einen Aufruf in dem es heißt:

"Ich denke, dass es genug sein sollte, ihre Gesichter [der russischen Soldaten] im Fernsehen zu zeigen, so dass Militante des Islamischen Staates und ihre Unterstützer, die Mehrheit von ihnen in der Kaukasusregion, sie finden und Rache im Sinne der Scharia üben können."

Der Chef-Berater des ukrainischen Innenministeriums verlinkte zu dem Aufruf ein RT-Video, welches Militärjets in Syrien zeigt und führte seine Idee weiter aus:

 "Alle, die über Informationen zu russischen Soldaten, die in Syrien gegen den IS kämpfen, besitzen, sollen diese Daten auf der Mirotworets -Webseite veröffentlichen. Dafür wird eine spezielle Kategorie mit dem Namen ‚Putins Verbrechen in Syrien und dem Nahen Osten“ eingeführt."
Die Mehrzahl der Kommentare zu dem Vorschlag Geraschenko lauteten: “Brillant“ und „Effektiv“.

Allerdings gab es auch kritische Stimmen. Ein Facebook-Nutzer schrieb etwa: "Anton [Gerashchenko] unterstützt bereits den Islamischen Staat?“ Ein anderer fragte: "Hat die Ukraine nicht genug eigene Probleme?"

Die Webseite „Mirotworets“ (Friedensstifter), auf die Geraschenko in seinem Aufruf verweist, fungiert in der Ukraine als Seite zur Diffamierung von Kritikern der aktuellen Kiewer Regierung.

So hatte diese Seite beispielsweise nur wenige Tage vor dem gewaltsamen Tod des Maidan-kritischen Journalisten Oles Busina massiv gegen diesen gehetzt und seine private Anschrift, Telefonnummern sowie detaillierte Angaben zu seiner Familie mit dem Hinweis veröffentlicht, dass es sich bei Busina um „einen Separatisten und Anti-Maidan Aktivisten“ handelt.

Ähnlich agierte die Seite im Falle des Oppositionspolitikers Oleg Kalaschnikow. Kurz nach der Veröffentlichung seiner Adressdaten wurde er in seiner Wohnung erschossen.

Betreiber der Seite ist kein geringer als Anton Geraschenko persönlich.

 

 

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