Opferzahl nach Absturz des russischen Transportflugzeugs an Luftwaffenbasis Hmeimim gestiegen

Opferzahl nach Absturz des russischen Transportflugzeugs an Luftwaffenbasis Hmeimim gestiegen
Russisches Militärflugzeug vom Typ Antonow An-26 (Archivbild)
Nach aktualisierten Angaben des russischen Verteidigungsministeriums sind beim Absturz des russischen Militärtransporters vom Typ Antonow An-26 in Syrien 39 Menschen getötet worden, darunter 27 Offiziere, einschließlich eines Generalmajors. Als mutmaßliche Ursache wurde technisches Versagen genannt.

Das Flugzeug sei am Dienstag beim Landeanflug auf den Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in der Provinz Latakia abgestürzt, teilte die Militärbehörde in Moskau mit. "Nach Berichten vor Ort wurde das Flugzeug nicht beschossen", hieß es russischen Agenturen zufolge in der Mitteilung. Die Maschine sei 500 Meter vor der Landebahn aufgeschlagen.

Zunächst war von 32 Toten die Rede gewesen, später erhöhte das Ministerium die Opferzahl. Demnach befanden sich an Bord 33 Soldaten, die meisten davon Offiziere, sowie 6 Besatzungsmitglieder. "Sie sind alle tot", teilte das Ministerium mit.

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Die Antonow-26 ist ein leichtes Transportflugzeug, das in den 1960er-Jahren von der Sowjetunion speziell für den Einsatz in Kampfzonen entwickelt wurde. Es wird von zwei Propellern angetrieben. Insgesamt wurden mehr als 1.400 Exemplare dieses Modells gebaut. Sie ist heute in vielen Ländern im Einsatz. 156 Maschinen seien im Laufe der Zeit verunglückt, meldete die Agentur TASS. (rt deutsch/dpa)