Russlands Verkehrsminister zum Tu-154-Absturz: "Die Technik hat nicht korrekt funktioniert"

Russlands Verkehrsminister zum Tu-154-Absturz: "Die Technik hat nicht korrekt funktioniert"
Russlands Verkehrsminister zum Tu-154-Absturz: "Die Technik hat nicht korrekt funktioniert"
Der russische Verkehrsminister Maxim Sokolow hat auf seiner heutigen Pressekonferenz zu den Ursachen der Flugzeugkatastrophe über dem Schwarzen Meer mitgeteilt, dass das endgültige Untersuchungsergebnis erst nach der Entzifferung der Flugschreiber vorliegen werde. Vorläufige Ergebnisse seien im Januar zu erwarten. Die Untersuchungskommission gehe unterschiedlichen Hinweisen nach, sagte Maxim Sokolow.

"Es ist offensichtlich, dass die Technik nicht korrekt funktioniert hat. Wodurch das bedingt war – das haben nun die Experten festzustellen. Eigens dafür haben wir eine technische Sonderkommission gebildet", erklärte der Verkehrsminister der Russischen Föderation am Donnerstag. Der Chef des Flugsicherheitsdienstes der russischen Luftstreitkräfte, Generalleutnant Sergei Bainetow, sagte seinerseits, dass es bisher keine Hinweise auf ein grobes technisches Versagen an Bord gebe. "Laut einer vorläufigen Bewertung der parametrischen Informationen gibt es noch keine offenkundigen Anhaltspunkte für ein solches Versagen. Bisher sind nicht alle Geräte aus dem Wasser geborgen worden", teilte der Offizier mit und fügte hinzu, dass das endgültige Ergebnis zu den Absturzursachen nicht früher als in 30 Tagen vorliegen werde.

Elizaweta Glinka, genannt Doktor Lisa.

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