Nervige Poesie: Ire greift Nachbarn mit Messer an, weil dieser "unaufhörlich" Gedichte rezitiert

Nervige Poesie: Ire greift Nachbarn mit Messer an, weil dieser "unaufhörlich" Gedichte rezitiert
Es reicht: Irrer Ire sticht Nachbarn nieder, weil der "unaufhörlich" Gedichte vorliest (Symbolbild)
Auch der netteste Nachbar wird mal der Poesie müde: Ein Dubliner hatte auf seinen dichtenden Nachbarn eingestochen, da er "unaufhörlich" Gedichte vorgetragen hat. Dafür wurde er nun zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der 40-jährige John Paul Mulready hämmerte an die Tür seines Nachbars, stürmte dessen Wohnung und regte sich über die Musik auf. Der Verletzte Dermot Byrne ergriff eine Pfanne, um sich zu verteidigen.

Mulready warf ihn jedoch zu Boden, stach in sein Bein und biss ihm in das Gesicht. Nachdem ein weiterer Nachbar eingegriffen hatte, konnte Byrne sich endlich befreien. Wie der Angreifer später erklärte, hätte er seinen Nachbarn aufgrund "unaufhörlich vorgetragener Poesie", die aus dem oberen Stockwerk kam, angegriffen. Außerdem sei das Telefon des Opfers, auf dem seine Gedichte gespeichert waren, nach dem Angriff verschwunden. Der für schuldig Befundene hatte bereits 116 Vorstrafen, darunter für Drogenvergehen, Waffenbesitz und Körperverletzungen.

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