Jahresbilanz 2017: China hat 230 Milliarden Euro in Forschungsprojekte investiert

Jahresbilanz 2017: China hat 230 Milliarden Euro in Forschungsprojekte investiert
Jahresbilanz 2017: China hat 230 Milliarden Euro in Forschungsprojekte investiert
Die Ausgaben für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten haben im vergangenen Jahr in der Volksrepublik China umgerechnet etwa 230 Milliarden Euro betragen, was fast 2,12 Prozent des BIP entspricht. Somit nahmen sie um 11,6 Prozent zu, gab am Dienstag das Staatliche Amt für Statistik der Volksrepublik China bekannt. Mehr investieren weltweit nur die USA in diese Branche.

Die Investitionen der Industrie in wissenschaftliche Forschungsprojekte nahmen um 13,1 Prozent (etwa 175 Milliarden Euro) zu. Die Investitionen von Staatseinrichtungen und Bildungsstätten stiegen um sieben beziehungsweise fast fünf Prozent. Die Gesamtausgaben für die Grundlagenforschung beliefen sich im Jahr 2017 auf fast 12 Milliarden Euro.

Nach Ende des derzeitigen Planjahrfünfts (2016-2020) will China die Investitionen in Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf fast 12.000 Euro pro Kopf erhöhen. Schon 2017 waren in China mehr als 5,3 Millionen Menschen in der Forschungssphäre tätig.

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