Mehr als eine Farbe: Olympia-Athleten setzen bei Uniformwahl auf psychologische Tricks

Mehr als eine Farbe: Olympia-Athleten setzen bei Uniformwahl auf psychologische Tricks
Olympia-Athleten setzen bei Uniformwahl auf psychologische Tricks (Symbolbild)
Wer gewinnen will, muss alles dafür tun. Das betrifft nicht nur die sportlichen Leistungen, sondern auch die Wahl der Uniform bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang. Um die Gegner psychologisch zu beeinflussen, lassen einige Teams ihre traditionellen Anzüge links liegen und entscheiden sich für eine andere Farbe, die von unserer Psyche als „schneller“ empfunden wird.

So haben die deutsche und die norwegische Eisschnelllaufmannschaft ihre gewöhnlichen roten und grünen Trikots zu Hause gelassen und werden in Südkorea in blauen Uniformen auftreten. Selbstverständlich wirkt sich die blaue Farbe nicht physisch, sondern rein psychisch auf die Sportler aus. Sie führe angeblich zu besseren – und vor allem schnelleren - Ergebnissen als die Farbe Rot. Wie der norwegische Sportwissenschaftler Havard Myklebust gegenüber New York Timeserklärte, gäbe es ausreichend Beweise dafür, dass psychologische Faktoren wie  Selbstsicherheit einen riesigen Einfluss auf das Ergebnis eines Athleten habe, und die Farbe der Kleidung sei einer solcher Faktoren. Das US-amerikanische Ski-Team scheint ebenso mit der Farbenpsychologie zu spielen. Das weiß-graue Muster ihrer Anzüge ist so konzipiert, dass sie Körperbewegungen, die für Buckelpisten-Skifahrer eine entscheidende Rolle spielen, maskiert.

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