Britisches Militär versetzt Hühner in Schrecken und entschädigt Landwirte mit 2,3 Millionen Euro

Britisches Militär versetzt Hühner in Schrecken und entschädigt Landwirte mit 2,3 Millionen Euro
Britisches Militär versetzt Hühner in Schrecken und entschädigt Landwirte mit 2,3 Millionen Euro
Im Laufe der vergangenen vier Jahren musste das britische Verteidigungsministerium einheimischen Landwirten ungefähr 2,3 Millionen Euro Entschädigung auszahlen, weil seine tieffliegenden Flugzeuge Schweine, Lämmer, Geflügel und Pferde zu Tode erschreckten.

Es soll ein Albtraum für Tierzüchter gewesen sein: Die Hubschrauber und Flugzeuge des Verteidigungsministeriums versetzten Hühner britischer Geflügelzüchter in solche Angst, dass sie einander totgetrampelt haben sollen. Diejenigen, die am Leben blieben, konnten wiederum keine Eier mehr legen. Als Entschädigung bekamen die Geflügelzüchter nun 280.000 Euro zugedacht.

Ein Sprecher der Luftstreitkräfte des Vereinigten Königreichs teilte dem Sender Forces Network gegenüber mit, dass Tiefflüge ein wesentlicher Bestandteil des Militärtrainings sei. Das Verteidigungsministerium solle aber eine faire und angemessene Entschädigung auszahlen, wenn der direkte Zusammenhang zwischen den tieffliegenden Maschinen und daraus resultierenden Zwischenfällen bestätigt werden kann.

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