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Assad: "Epstein hat sich nicht umgebracht" – Genausowenig Weißhelm-Gründer in Istanbul und Sachsen

Assad: "Epstein hat sich nicht umgebracht" – Genausowenig Weißhelm-Gründer in Istanbul und Sachsen
Syriens Präsident Baschar al-Assad glaubt nicht an die offizielle Geschichte über Jeffrey Epstein; der wohlhabende Sexualverbrecher soll in seiner Gefängniszelle Selbstmord begangen haben. Epstein "wurde getötet, weil er wichtige Geheimnisse kannte, die mit sehr einflussreichen Menschen im britischen und amerikanischen Regime und möglicherweise auch in anderen Ländern verbunden waren". Er zog außerdem Parallelen zu anderen mysteriösen Todesumständen von Personen, die über Geheimwissen verfügten.

Assad glaubt, dass Menschen wie Epstein oder der jüngst tot aufgefundene Weißhelm-Gründer James Le Mesurier zu viel wussten. Nachdem sie ihre Rollen für die mächtigen Kreise ausgefüllt hatten, wurden sie aus dem Weg geräumt und mit ihnen ihr Geheimwissen und die Gefahr, dass dieses an die Öffentlichkeit gelangt. James Le Mesurier wurde an seinem Wohnsitz in Istanbul tot mit Brüchen an Beinen und am Kopf aufgefunden, nachdem er angeblich aus dem zweiten Stock gesprungen war. Die türkische Polizei behandelt den Tod von Le Mesurier als Selbstmord.

Assad zog außerdem in dem Interview mit dem russischen Sender Rossija 24 Parallelen zum Tod von Osama Bin Laden und dem IS-Anführer al-Baghdadi und darüber hinaus zu einem angeblichen Gefängnis-Suizid hier in Deutschland.

Einer der Hauptgründer der Weißhelme, er war in Deutschland, wurde im Gefängnis getötet. Sie sagten, dass er Selbstmord begangen habe, und jetzt ist der Hauptgründer der Weißhelme getötet worden. 

Damit bezieht sich Assad auf den Fall des syrischen Islamisten Dschaber al-Bakr, der nicht nur IS-Anhänger gewesen und angeblich Anschläge in Deutschland geplant haben soll, sondern laut seinem Bruder auch neben einem Türkei-Aufenthalt zwei Monate bei den Weißhelmen in Syrien verbracht haben soll. Assad bezeichnete ihn im Interview sogar als einen der Hauptgründer der Weißhelme. Al-Bakr war zwei Tage nach seiner Festnahme in Untersuchungshaft erhängt in seiner Zelle in Leipzig aufgefunden worden. Er soll Mitglied der Weißhelme gewesen sein.

Dieser im Westen als Zivilhelfer-Gruppe gepriesene Vereinigung wird von Kritikern vorgeworfen, enge Verbindungen zu radikalen Islamisten zu pflegen und in deren Sinne sowie der westlichen Anti-Assad-Linie, Bilder zu produzieren und Angriffe vorzutäuschen. Die Gruppe wird mit Hilfsgeldern in mehrstelliger Millionenhöhe aus dem Westen unterstützt. 

So hatten die Weißhelme Videoaufnahmen veröffentlicht, die angeblich die Folgen eines Giftgasangriffs am 7. April 2018 im syrischen Duma durch die Syrisch Arabische Armee unter Assad belegen sollen. Die USA starteten daraufhin Angriffe mit Marschflugkörpern gegen Syrien. Der Ablauf war der gleiche bei dem angeblichen Chemiewaffenangriff am 4. April 2017 in Chan Scheichun, woraufhin die USA das Land mit Tomahawk-Raketen angriffen. Es kam allerdings zu großen Widersprüchen in der offiziellen Version der Weißhelme, sogar angebliche Giftgas-Opfer meldeten sich später zu Wort und sagten, sie seien von den Weißhelmen angeheuert und dafür bezahlt worden, Giftgas-Opfer zu spielen. 

Der syrische Präsident meint, dass all diese Tode nicht zufällig passiert sind, sondern zusammenhängen, da alle Personen kompromittierendes Wissen über Mächtige und einflussreiche Kreise im Westen hatten, von Osama bin Laden, der vom CIA gegen die Sowjetunion in Afghanistan unterstützt wurde, über Epstein mit engen Kontakten zu Bill Clinton bis ins britische Königshaus zu Prinz Andrew, die sich über ihn junge Mädchen für sexuelle Vergnügen vermitteln lassen haben sollen, bis hin zu Le Mesurier, der nur wenige Tage vor seinem Tod durch Russland als "ehemaliger Agent des britischen MI6, der überall auf der Welt gesehen wurde, auch im Balkan und im Mittleren Osten", öffentlich angeprangert wurde. 

Auch Assad sagt zu ihm: 

Er war ein Offizier und hatte sein ganzes Leben lang mit der NATO in Afghanistan, im Kosovo, im Irak und im Libanon gearbeitet. Was hat der Hintergrund dieses Mannes mit humanitärer Aktion zu tun, was angeblich die Weißhelme tun? Wir wissen, dass sie [Vertreter der Weißen Helme] ein Teil von Al-Kaida sind. Ich glaube, dass diese Menschen, ebenso wie der zuvor liquidierte [Osama] bin Laden und der [ISIS-Führer Abu Bakr] al-Baghdadi getötet wurden, vor allem weil sie wichtige Geheimnisse kannten. Sie wurden zu einer Last, nachdem sie ihre Rollen ausgefüllt hatten. Es lag ein dringendes Bedürfnis vor, sie zum Schweigen zu bringen, nachdem sie ihre Rollen erfüllt hatten.

Als Drahtzieher hinter den Toden sieht der syrische Präsident das CIA. 

Natürlich ist das die Arbeit der Geheimdienste. Aber welcher Geheimdienst? Wenn wir über westliche Geheimdienste im Allgemeinen sprechen, über türkische und einige andere in unserer Region, dann sind dies nicht die Geheimdienste souveräner Staaten, sondern Abteilungen des wichtigsten Geheimdienstes – der CIA.

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