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Anti-Terror-Übung in Stetten am kalten Markt

Anti-Terror-Übung in Stetten am kalten Markt
Die Bundeswehr und die Polizei haben sich am Samstag an der groß angelegten Anti-Terror-Übung BWTEX (Baden-Württembergische Terrorismusabwehr Exercise) auf dem Übungsgelände Heuberg in Stetten am kalten Markt beteiligt.

Berichten zufolge nahmen etwa 2.500 Personen an der Übung teil, was sie zu einer der größten Anti-Terror-Übungen überhaupt im Land macht. Die Aufnahmen zeigen einen simulierten Terroranschlag in Echtzeit, bei dem "bewaffnete Männer" den Angriff durchführen und "Opfer" tot auf dem Boden liegen.

Polizisten, Soldaten und Rettungsdienste reagieren dann auf den simulierten Angriff.

Bereits im Jahr 2017 hat die Bundeswehr mit der Polizei gemeinsam den Kampf gegen den Terror geübt, allerdings nur am grünen Tisch. Bei der sogenannten GETEX offenbarten sich Mängel in der Kommunikation. Bundeswehr und Polizei sprechen nicht immer die gleiche Sprache.

Angesichts der anhaltenden terroristischen Bedrohung müssen die Sicherheitsbehörden aus Sicht von Innenminister Thomas Strobl (CDU) auf das Schlimmste vorbereitet sein. "Wer Verantwortung für Sicherheit in diesem Land hat, muss auch das Undenkbare denken – und für eine solche Lage, von der ich hoffe, dass sie niemals eintreten wird, bestmöglich gewappnet sein", sagte Strobl am Donnerstag im Landtag in Stuttgart anlässlich des Auftakts dieser nie da gewesenen Anti-Terror-Übung im Südwesten.

Die Anti-Terror-Übung kommt Tage nach einem Angriff vor einer Synagoge in der ostdeutschen Stadt Halle, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen.

Mehr zum Thema – Russland und China beenden gemeinsame Anti-Terror-Übungen in Westsibirien

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