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Nach Angriff auf saudische Ölanlagen: Washington entsendet zusätzliche Truppen in den Nahen Osten

Nach Angriff auf saudische Ölanlagen: Washington entsendet zusätzliche Truppen in den Nahen Osten
Nach den Drohnenangriffen auf saudische Ölfelder, die die USA dem Iran anlasten, werden nach Angaben von US-Verteidigungsminister Mark Esper zusätzliche US-Truppen und militärische Ausrüstung in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) eingesetzt.

Esper erklärte am Freitag in Arlington, dass Saudi-Arabien und die VAE um zusätzliche Unterstützung gebeten hätten, und ergänzte, dass "der Einsatz von US-Streitkräften defensiv sein wird und sich hauptsächlich auf die Luft- und Raketenabwehr konzentriert".

"Wir werden auch daran arbeiten, die Lieferung von militärischer Ausrüstung an das Königreich Saudi-Arabien und die VAE zu beschleunigen, um ihre Fähigkeit zur Selbstverteidigung zu verbessern", fügte er hinzu.

Der US-Verteidigungsminister schloss weitere Maßnahmen nicht aus und erklärte, dass dieser Einsatz ein "erster Schritt" sei.

US-Generalstabschef Joseph Dunford machte am Freitag im Pentagon keine Angaben zur Truppenstärke, sagte auf Nachfrage aber, es werde sich nicht um Tausende Soldaten handeln. Dunford kündigte für kommende Woche weitere Details zur Verlegung an.

Die Drohnenangriffe auf eine Ölverarbeitungsanlage in Abqaiq und das Ölfeld Churais fanden am 14. September statt. Dadurch wurde die Produktion effektiv um 5,7 Millionen Barrel pro Tag oder fünf Prozent der Weltproduktion reduziert.

Huthi-Kämpfer, die im Jemen operierten, bekannten sich zu Angriffen. Die Behörden der USA und Saudi-Arabiens haben dem Iran jedoch vorgeworfen, dafür verantwortlich zu sein, obwohl Teheran dies wiederholt bestritten hat.

In einer am Freitag ausgestrahlten Fernsehansprache kündigte der Präsident des Obersten Politischen Rates der Huthis Mahdi al-Maschat an, Drohnen- und Raketenangriffe auf Saudi-Arabien einzustellen, wenn auch das Nachbarland seine Angriffe beende. Maschat sagte: "Wir hoffen, dass Riad positiv auf die Initiative reagiert."

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